Widderclub-Vergleichsschau 2022

Widderclub-Vergleichsschau 2022

Die Ausstellungsleitung mit den Ehrengästen auf der Widderclub-Vergleichsschau 2022 in Verl-Kaunitz

Fast 3000 Rassekaninchen in der Ostwestfalenhalle Kaunitz –
Das Schautrio im Rahmen der Ostwestwestfalenschau wird zum Mekka der Rassekaninchenzüchter


Am 29. und 30.10.2022, fand die 2. Allgemeine Ostwestfalenschau gemeinsam mit der 33. Landesclubschau Westfalen und der 37. Widderclub-Vergleichsschau in der Ostwestfalenhalle in Verl-Kaunitz statt.  Ausgestellt wurden 2834 Rassekaninchen.

Das auf der Ostwestfalenschau einmal so viele Rassekaninchen ausgestellt werden würden, haben sich die Mitglieder des Rassekaninchenzuchtvereins W221 Schloß Holte-Stukenbrock e.V. vor drei Jahren, als die Schau aus der Taufe gehoben wurde, nicht träumen lassen. Geplant war es  im Dezember 2020 ursprünglich, eine westfälische Landesclubschau gemeinsam mit dem Rexclub W664 Porta-Westfalica auszurichten. Um auch Nicht-Clubzüchtern die Möglichkeit zu geben, ihre Tiere zu zeigen, wurde dann die Allgemeine Ostwestfalenschau ins Leben gerufen, die schließlich 2021 erstmals als Soloprojekt stattfand. Im Jahr 2020 ließen es die Vorschriften durch die Corona-Pandemie leider nicht zu, eine Ausstellung durchzuführen. Die Landesclubschau Westfalen wurde in das Jahr 2022 verschoben.

Als die Planungen zur 2. Allgemeinen Ostwestfalenschau und zur 33. Landesclubschau Fahrt aufnahmen, meldeten sich im Frühjahr 2022 einige Züchter*innen der Widder-AG bei der Ausstellungsleitung und fragten an, ob es möglich wäre, die 37. Widderclub-Vergleichsschau an die Allg. Ostwestfalenschau und die Landesclubschau Westfalen anzuschließen. Von da an liefen die Telefone heiß und nach einem Treffen der Ausstellungsleiter war alles in trockenen Tüchern – O-Ton des Planungsteams: „Wir können auch 3000 Tiere unterbringen!“

Das Planungsteam wurde etwas größer und fortan trafen sich dessen Mitglieder in regelmäßigen Abständen, um alle Formalitäten rund um die Schauen zu klären und natürlich, um alles bis ins kleinste Detail zu planen.

Ende Oktober war es dann soweit – die „Schautriologie“  konnte stattfinden.

Bereits am Dienstag, dem 25.10.2022 reisten die ersten Züchterinnen und Züchter an, um die Käfige aufzubauen, damit am Mittwoch, dem 26.10.2022 die Rassekaninchen eigeliefert werden konnten. Die Meldeergebnisse der einzelnen Schauen setzten sich wie folgt zusammen: 435 Kaninchen waren auf Landesclubschau Westfalen gemeldet, 1881 auf der Widderclub-Vergleichsschau und 518 Kaninchen auf der 2. Allgemeine Ostwestfalenschau.

Die 2. Allgemeine Ostwestfalenschau wurde wie bereits im letzten Jahr durch ihren Gründerverein, dem Rassekaninchenzuchtverein W221 Schloß Holte-Stukenbrock e.V. ausgerichtet. Es wurden 518 Rassekaninchen aus 69 verschiedenen Rassen- und Farbenschlägen von  Züchterinnen und Züchtern aus 10 verschiedenen Landesverbänden präsentiert. Trotz dass die Schauen untereinander um die Tiermeldungen konkurrierten, waren auch jede Menge Widderkaninchen auf der Ostwestfalenschau vertreten. Bereits am Donnerstag, dem 27.10.2022, wurden die Kaninchen durch 9 Preisrichter bewertet. Von 518 ausgestellten Rassekaninchen erreichten 35 das Prädikat „Vorzüglich“.

Am Freitag, dem 28.10.2022 waren alle Helfer*innen mit dem Dekorieren der Halle beschäftigt. Auch die Industrieaussteller bauten ihre Stände auf, bevor am darauf folgenden Samstagmorgen die ersten Besucher eintrafen. Man merkte den Züchter*innen an, dass sie froh waren, nach der Pandemie endlich wieder zwanglos eine Rassekaninchenausstellung besuchen zu können.  

Samstagsnachmittags fand ein Sektempfang für die Ehrengäste und die Ausstellungsleitung statt, zu welcher neben dem Schirmherren, Landrat des Kreises Gütersloh, Sven Georg Adenauer, u.a. der ZDRK-Vizepräsident, Jörg Peterseim, der 1. Vorsitzende der ZDRK-Clubvereinigung, Jens Petzold, der LV-Vorsitzende Schleswig-Holstein, Michael Lüthje-Dohrendorf, die 2. Vorsitzende des Landesverbandes Westfalen, Tatjana Ruthmann, die kommissarische Vorsitzende der Landesclubvereinigung Westfalen, Rita Rottstegge, und der Vorsitzende des Kreisverbandes der Rassekaninchenzüchter Gütersloh, Bernd Lohöfer-Marotz, anwesend waren.

Nach dem formell gehaltenen Sektempfang, fand anschließend die gemeinsame Eröffnungsfeier der drei Schauen im Festzelt statt. Wolfgang Schmidt (Ausstellungsleiter der Landesclubschau Westfalen), der stellvertretend für die Ausstellungsleitungen aller drei Rassekaninchenschauen sprach, bedankte sich bei der Planungsgruppe und allen Helfern, welche es erst ermöglicht haben, so eine große Ausstellung auf die Beine zu stellen.  Weiterhin bedankte er sich bei allen Aussteller*innen für das entgegengebrachte Vertrauen, die Schauen mit so vielen Tieren zu beschicken – dieses ist nach der Pandemie und inmitten einer Wirtschaftskrise nicht selbstverständlich gewesen.

Nun folgte das Grußwort des ZDRK-Präsidiums durch den ZDRK-Vizepräsidenten Jörg Peterseim. Er dankte der Ausstellungsleitung und allen Helfer*innen für ihre geleistete Arbeit und freute sich, noch einmal auf die 35. Bundeskaninchenschau, welche im Januar 2023 in Kassel stattfinden wird, hinweisen zu dürfen.   

Mit einer impulsiven Eröffnungsrede brachte Schirmherr und Landrat des Kreises Gütersloh, Herr Sven-Georg Adenauer das Festzelt mit tosendem Beifall förmlich zum „kochen“:

Adenauer bekräftigte in seiner Rede, dass traditionelles Brauchtum, wie die Zucht von Rassekaninchen unbedingt erhalten bleiben müsse und dass dieses Hobby nicht von selbsternannten Tierschutzorganisationen zerstört werden dürfe. Die Rassekaninchenzucht habe nach wie vor einen hohen Stellenwert in der Gesellschaft und trage dazu bei, die biologische Vielfalt der Kaninchen zu erhalten. Am Ende seiner Rede eröffnete Landrat Sven-Georg Adenauer die Ausstellung offiziell und wünschte allen Beteiligten viel Erfolg und eine paar schöne Stunden in der Ostwestfalenhalle in Verl-Kaunitz. Als kleine Erinnerung an dieses Großereignis der Rassekaninchenzucht im Kreis Gütersloh, erhielt er von der Ausstellungsleitung der Widder-AG eine Medaille über welche er sich sehr freute.

Züchterabend

Am Samstagabend fand im Festzelt ein großer Züchterabend statt. Über 200 Züchter*innen ließen es sich nicht nehmen, ausgelassen mit Gleichgesinnten ihre Erfolge auf der Schau feiern zu können. Im Rahmen des Züchterabends fanden zahlreiche Ehrungen durch die Ausstellungsleitung der 37. Widderclub-Vergleichsschau und der 2. Allg. Ostwestfalenschau statt. Auch verdiente Helfer*innen wurden mit Präsenten bedacht. U.a. erhielt die ZGM Julia und Björn Klassen für ihre hervorragende Jugendarbeit eine Medaille. Frederik Kösters wurde mit einer Medaille für seinen unermüdlichen Elan beim Aufbau, bei der Nachtwache und bei allen geleisteten Arbeiten während der Schau bedacht. „Du bist mein bester Azubi“, grinste Thomas Lenz (kommissarischer Vorsitzender der Widder-AG) und überreichte ihm eine Medaille. Nach einem leckeren Abendessen wurde bei Musik und Tanz gefeiert. Eine Veranstaltung dieser Art hat lange Zeit gefehlt.

Auch am Sonntag, dem 30.10.2022 wurde die Schau gut besucht, bevor es dann nachmittags an den Abbau ging. Die gesamte Ausstellungsleitung und das Planungsteam sowie der Rassekaninchenzuchtverein W221 Schloß Holte-Stukenbock möchten sich an dieser Stelle noch einmal bei allen Aussteller*innen und Helfer*innen für ihre geleistete Arbeit bedanken.

Ergebnisse

Siegertiere

Zuchtgruppensieger

… noch mehr Siegertiere, aber von der 2. Allgemeinen Ostwestfalenschau und der 33. Landesclubschau des LV Westfalen – also nicht nur Widder 😉

Große Rassen:

Tierzahlen der Deutschen Widder leider weiter rückläufig. Quo Vadis Widderschecken?

16 Deutsche Widder dunkelgrau/eisengrau

Traditionell eröffneten die 16 Deutschen Widder dunkelgrau/eisengrau den Reigen der Großen Rassen. Trotz des recht warmen Wetters zeigten sich diese überwiegend von guter Fellqualität und in gutem Haarungszustand.

Den Rassemeister mit 386,5 Punkten sicherte sich Thomas Lenz mit einer sehr ausgeglichenen Zuchtgruppe, die mit überwiegend guten Bewertungen in Körperform und Fell aufwarten konnte. Die Tiere von Jens Fehlhaber gefielen hier ebenfalls und folgten mit 385,0 Punkten, ein schöner 1.0 wurde hier mit 97,0 Punkten bedacht.

Sehr rahmige Tiere mit guten Rassemerkmalen zeigte uns auch Vorjahres Rassemeister Maik Machemehl, leider führte ein OB Tier zum Ausschluss seiner Zuchtgruppe.

88 Deutsche Widder wildfarben

Die 21 Zuchtgruppen zeigten sich von unterschiedlicher Qualität, sodass in den ZG-Bewertungen zwischen 382 Punkten und 388 Punkten differenziert wurde.

Insgesamt waren hier 15 Tiere zu sehen, die mit 97 und mehr Punkten bewertet wurden. Diese Tiere bestachen nahezu allesamt durch eine gute Fellhaar Qualität. Erfreulich ist daneben anzumerken, dass lediglich 2 Tiere mit dem Werturteil nicht befriedigend bedacht wurden.

Der Größenrahmen der Tiere war in vielen Fällen ansprechend wenngleich die Zeiten der äußerst rahmigen Rassevertreter mit Gewichten jenseits der 7 kg vorbei zu sein scheint. Im Regelfall lagen die Gewichte der ausgestellten Tiere zwischen 5,8 und 6,8 kg.

In der Körperform wurde vermehrt auf lose Schultern und lose Fellhaut hingewiesen. 2 Rassevertreter wurden hier mit einer 19,5 bedacht.

Künftig sollte vermehrt losen Fellhäuten unter anderem an den Hinterläufen sowie den versteiften Blumen in verschiedenen Ausprägungen Beachtung geschenkt werden, wenngleich zweiteres nur sporadisch auf den Bewertungsurkunden zu lesen war, konnten diese dennoch vermehrt beobachtet werden.

Das Fellhaar zeigte sich beim Großteil der Rassevertreter in einem guten Haarungszustand und wurde daher regelmäßig mit 19 und mehr Punkten bedacht. Ein Großteil der Rassevertreter konnte daneben durch hervorragende Rassewerte mit typischen Widderköpfen und oder gut getragenen Behängen überzeugen.

Die Deckfarben konnten ebenfalls vielfach überzeugen, wenngleich witterungsbedingt einige Rassevertreter mit unfertigen Decken zu kämpfen hatten.

Die beiden besten Sammlungen zeigte uns Sabine Eggerking mit herausragenden 388 und 387,5 Punkten. Ihre Tiere gefielen im Körperbau und ausnahmslos im Fellhaar, sodass hier gleich 4 von 12 Tieren mit 19,5 Punkten bedacht wurden. Der Rassemeister Titel war hier die logische Folge.

Der Siegerrammler mit 97,5 Punkten mit herausragenden 19,5 in Position 2 und 3 und 44cm Behang Länge stammte ebenfalls aus ihrer Zucht.

Rasse Vizemeister wurde Timo Möller mit 387 Punkten dessen Tiere ebenfalls durch gute Felle und Deckfarben bestachen. Cordula Jansen folgte punktgleich und präsentierte uns darüber hinaus die Siegerhäsin, welche die Preisrichter in den Positionen 2 bis 4 überzeugen konnte.

Weitere sehr gute und ausgeglichene Zuchtgruppen, die mit 386,5 Punkten bewertet wurden, zeigten uns Andreas Chrisam, dessen Tiere ausnahmslos mit 19 Punkten in der Körperform und im Fellhaar bewertet wurden, als auch Silvana Lenz deren Rammler durch sehr typische Rassemerkmale aufwarten konnten.

4 Deutsche Widder gelb

Die Zuchtgruppe von Klaus Deharde erreichte 374,5 Punkte. Probleme bereiten nach wie vor dunkle Ohrenränder und der Größenrahmen bei diesem exotischen Farbenschlag, dem künftig weitere Mitstreiter zu wünschen sind.

8 Deutsche Widder schwarz

Diese haben wir in der Vergangenheit schon deutlich stärker gesehen. Daniel Dörflinger errang den Titel des Rassemeisters mit 380,5 Punkten, die zweite ZG kam aufgrund zweier n.b. Tiere nicht ins Ziel. Leider bereiteten hier stark weiß durchsetze Decken durchweg Probleme, die entweder zu größeren Punktabzügen in Position 6 oder zum Ausschluss führten. Die Rassemerkmale hingegen wussten zu gefallen.

8 Deutsche Widder havannafarbig

Auch die zwei ZG der havannafarbigen Deutschen Widder zeigten farbliche Probleme, sodass unfertige Decken und matte Deckfarben bemängelt wurden. Auch eckigen Hinterpartien bereiteten bei verschiedenen Vertretern Probleme. Die Tiere konnten jedoch durch Typische Köpfe und Behänge überzeugen.

Diana Balzer errang den RM Titel mit 380,0 Punkten, leider erreichte die zweite ZG nicht das Ziel.

4 Deutsche Widder thüringerfarbig

Norbert Volkert zeigte uns eine Zuchtgruppe, die mit 379,5 Punkten bewertet wurde und ihm den Rassemeister Titel bescherte. Seine 4 Rammler gefielen in den Rassemerkmalen, die Positionen 2 und 3 hingegen bereiteten hingegen Probleme. Auch hier gilt – weitere Mitstreiter gesucht.

2 Deutsche Widder wildfarben-weiß

Wo waren in diesem Jahr die Aussteller dieses aparten Farbenschlags?

Sahen wir im Jahr 2021 immerhin noch zwei Zuchtgruppen, war in diesem Jahr bedauerlicherweise keine ZG der Deutschen Widder wildfarben-weiß zu sehen.

Die beiden Rassevertreter von Sophia Trinkl waren jedoch mit jeweils 96,0 Punkten sehr ausgeglichen und gefielen speziell in den Positionen 4 und 5.

2 Deutsche Widder rot-weiß

Der von Oliver Scherer gezeigte Rammler erreichte 90,5 Punkte und musste leider erhebliche Punktabzüge in allen Positionen samt Gewicht hinnehmen.

9 Deutsche Widder schwarz-weiß

Die Tierzahl unserer schwarz-weißen DW ist nach wie vor stabil. In Position 2 sorgten eckige Hinterpartien und loses Brustfell für Abzüge. Die Felle hingegen zeigten sich von guter Qualität. Auch farblich konnten die 9 Rassevertreter überzeugen. Lea Petersen errang den Titel des Rassemeisters mit 383.0 Punkten.

4 Deutsche Widder blau-weiß

Die Zuchtgruppe von Herbert Baumgart erreichte den Titel des Rassemeisters mit 381,0 Punkten. Ein 1,0 konnte hier durch eine ausgeglichene Bewertung in allen Positionen und 96,5 Punkten überzeugen.

4 Deutsche Widder havannafarbig-weiß

Die 4 ausgeglichenen Rammler von Falk Franke zeigten sich in ansprechender Qualität. Insbesondere die Körperformen und die typischen Köpfe und Behänge wussten hier zu gefallen.

Seine Zuchtgruppe erreichte mit 383,5 Punkten den Titel des Rassemeisters und war zugleich die stärkste Zuchtgruppe unserer Widderschecken.

5 Deutsche Widder thüringerfarbig-weiß

Mike Hindermann zeigte uns 4 Tiere, die ebenfalls mit sehr ausgeglichener Bewertung aufwarten konnten. 383,0 Punkten bedeuteten auch hier den Rassemeister.

Ein schöner 1,0 mit 96,5 Punkten bewertet und besonders ansprechend in Fell sowie Behang konnte einen CE erringen.

12 Deutsche Widder weiß RA

Die Deutschen Widder weiß RA haben sich in Position 3 deutlich verbessert, sodass hier vielerorts 19 Punkte vergeben werden konnten. Die Rassemerkmale hingegen haben wir schon stärker gesehen, sodass hier u.a. 2 Häsinnen mit 14-14 in Position 4+5 bewertet wurden.

Die 3 Häsinnen der Rassemeisterin Claudia Urmann konnten besonders im Fellhaar überzeugen, 383,5 Punkte erreichte ihre ZG.  Die Tiere von Hans Joachim Huppke zeigten gute Rassemerkmale und wurden mit 383,0 Punkten bewertet.

Mittelgroße Rassen: starke mantelgecheckte Englische Widder – Meißner Widder aktuell das Sorgenkind

4 Meißner Widder schwarzsilber

Manfred Hase zeigte uns eine Sammlung der MW schwarzsilber, leider führte eine stark lose Fellhaut zum Ausschluss eines Tieres. Die 3 weiteren Tiere zeigten sich ausgeglichen und von guter Qualität in Fell und Unterfarbe.

12 Meißner Widder blausilber

Der blausilberne Farbenschlag war in diesem Jahr am stärksten vertreten. Während die Körperform aufgrund eckiger Hinterpartien und loser Fellhaut durchweg Probleme bereitete, konnten die Rassemerkmale der 12 Tiere überzeugen. Die Tiere von Gabriel Haufe zeigten darüber hinaus gute Felle und brachten ihm den Rassemeister Titel mit 383,0 Punkten.

8 Meißner Widder graubraunsilber

Die 8 graubraunen Meißner Widder von Richard Schmaitzl zeigten ihre Vorzüge im Fellhaar. Mit 379,0 Punkten erreichten seine Tiere den Rassemeister.

Leider bereitete bei 3 Tieren das Gewicht Probleme, in Position 2 wurden lose Brustfelle und vereinzelt schmale Schulterpartien bemängelt. Ein hervorragender 1.0 mit gutem Fell und Rassewerten konnte jedoch einen CE erlangen.

1 Englischer Widder dunkelgrau/eisengrau/chinchillafarbig und weiß RA

Claudia Gerst präsentierte einen typgerechten dunkelgrauen Rammler, der mit 96,5 Punkten und voller Punktzahl in den Behang Positionen bewertet wurde.

Gleiches gilt für den einzigen Vertreter des weißen Farbenschlags.

Die chinchillafarbige Vertreterin hingegen hatte Probleme in Gewicht und Körperform, sodass diese 0,1 mit 93,0 Punkten bewertet wurde.

4 Englische Widder dunkelgrau/eisengrau-weiß

Auch in diesem Jahr konnte uns Frank Viehweger 4 gute Vertreter dieses anspruchsvollen Farbenschlags präsentieren. Deren Stärken lagen durchweg in den sehr typischen Behängen.

Seine ZG erreichte 382,5 Punkte und sicherten ihm erneut den Rassemeister.

5 Englischer Widder blaugrau-weiß / 2 Englische Widder blau-weiß

Eine tolle Präsentation lieferten uns die blaugrau-weißen Englischen Widder. Phillip Fritz präsentierte uns hier 4 ausgewiesen schöne Vertreter, die durch hohe Gewichte und nahezu ideale Behänge überzeugen konnten. Gleich zwei der 5 Tiere erreichten hier 97,0 Punkte. Einzig etwas eckige Hinterpartien in Position 2 wurden hier bemängelt.

Mit 386,0 Punkten erzielte Phillip Fritz die beste ZG unserer mittelgroßen Widder und wurde verdient Rassemeister.

Gleiches gilt nahezu für die beiden blau-weißen Rammler, von denen einer verlustpunktfrei in den Rassemerkmalen und 96,5 Punkten bewertet wurde.

Kleine Rassen: Deutsche Kleinwidder wildfarben bleiben stärkste Rasse- starke Mantelschecken

36 Deutsche Kleinwidder dunkelgrau/eisengrau

In den Reihen der 36 Deutschen Kleinwidder stachen besonders die rassetypischen Widderköpfe hervor, die vielerorts zu sehen waren. Gleich 20 Vertreter erhielten in dieser Position die volle Punktzahl. Daneben punkteten die Felle – 25 Tiere erreichten hier 19 Punkte und mehr.

Probleme bereiteten oftmals die Farben, weiß durchsetzte Ohrenränder und witterungsbedingt fleckige Deckfarben, die zu Punktabzügen führten. Zwei n.B.-Tiere fielen durch eine farblose Kralle und stark weiß durchsetzte Ohrenränder aus der Bewertung. Desweiteren konnten hier lediglich 12 Tiere 19 Punkte in der Körperform erreichen. Lose Fellhaut sowie lose Schulterpartien waren hier die Hauptkritikpunkte. Die Durchschnittsbewertung lag bei 95,97 Punkten.

Rassemeister wurde Andreas Streit mit 385,5 Punkten, dessen Tiere mit guten Fellstrukturen und einem hervorragenden Haarungszustand aufwarten konnten. Daneben punkteten die Tiere mit rassetypischen Köpfen. Punktgleicher Rassevizemeister wurde Peter Wandersee, der zudem die beste 0,1 des Farbenschlags mit 97,0 Punkten stellte. Den Siegerrammler zeigte uns wiederum Andreas Streit mit 97,0 Punkten – einer der wenigen Tiere mit 19 Punkten in der Körperform.

165 Deutsche Kleinwidder wildfarben

Die Deutschen Kleinwidder wildfarben bildeten wie gewohnt die stärkste Fraktion. Traditionsgemäß konnte die Mehrheit der Tiere mit vorzüglichen Rassemerkmalen aufwarten. Überwiegend typische Rasseköpfe mit breiter Stirn und guten Schnauzbreiten waren hier zu sehen. Auch die Behänge konnten durch gute Struktur mit passender Länge überzeugen. In den Körperformen wurde durch die Preisrichtergruppe stark differenziert, sodass die Einzelbewertungen von 19,5 bis 17,0 Punkten lagen. Weitgehend konnten sehr gute Typen mit guten Rumpfbreiten und ausreichend Bodenfreiheit vorgestellt werden. So erreichten 72 Tiere 19,0 Punkte und mehr. Probleme bereiteten lose Schultern und Fellhäute, welche wiederholt zu beobachten waren als auch vereinzelt eckige Hinterpartien.

Die Felle präsentierten sich überwiegend in gutem Zustand. Trotz witterungsbedingtem Haarwechsel, der vereinzelt zu sehen war, konnte der größte Teil der Tiere hier durch gute Struktur punkten. Dies spiegelte sich auch in der Bewertung wider. Erreichten doch über die Hälfte der Tiere 19,0 Punkte und mehr in dieser Position. In der Farbe gab es haarungsbedingt Abzüge durch unfertige Decken als auch durch teilweise schwache Unterfarben im Afterbereich.

Rassemeister wurde die ZGM Schwarz mit hervorragenden 387,5 Punkten. Ihre Tiere zeigten typische Formen und sehr gute Felle, die allesamt mit jeweils 19 Punkten beurteilt wurden. Daneben überzeugten die typischen Widderköpfe dieser Zuchtgruppe. Ihre zweite Sammlung erreichte ebenfalls starke 386,5 Punkte. Knapp geschlagen folgte die ZGM Konrad mit 387,0 Punkten als Rassevizemeister. In dieser Zuchtgruppe befand sich auch der herausragende Siegerrammler, der mit 98,0 Punkten bewertet wurde und durch 19,5 Punkte in Position 3 bestach. Auch deren zweite Sammlung erreichte 386,5 Punkte.

Die rahmige Siegerhäsin stammte aus der Zucht von Andreas Müller und bestach durch starke Rassewerte gepaart mit gutem Fell und typischer Körperform. Ein weiterer Rammler aus seiner Zucht wurde mit 97,5 Punkten bewertet und damit zum Zuchtgruppensieger gekürt. Weitere Rassesieger mit jeweils 97,5 Punkten stellten die ZGM Senger/Petereit und Daniel Volkert.

Weitere sehr gute Zuchtgruppen mit 386,5 Punkten zeigten uns Daniel Volkert, Andreas Müller und Klaus Geuppert.

12 Deutsche Kleinwidder blaugrau

Die 12 Deutschen Kleinwidder blaugrau wussten nahezu durchweg in Sachen Fell zu überzeugen, konnten doch 11 von 12 Tieren mit 19,0 Punkten bewertet werden. Daneben gefiel die Position 4 regelmäßig. Die Körperformen bereiteten jedoch vielerorts Probleme, sodass hier nur selten 19 Punkte vergeben werden konnte. Rassemeister wurde hier Domenikus Schleich mit 383,5 Punkten, der uns zugleich das beste Einzeltier dieses Farbenschlags präsentierte- eine feine 0,1 die mit 97,0 Punkten bewertet wurde.

8 Deutsche Kleinwidder rot

Die Deutschen Kleinwidder rot konnten durch ihre satten Deckfarben überzeugen, sodass hier beachtenswerter Weise alle Tiere mit mindestens 14,5 Punkten beurteilt wurden – weiter so. In den Rassemerkmalen ist bei diesem exotischen Farbenschlag erwartungsgemäß noch etwas Luft nach oben. Vereinzelt konnte auch das Fellhaar überzeugen. Während sich Reiner Küll mit 383,5 Punkten über den Titel des Rassemeisters freuen durfte, zeigte und Falk Rüdiger das beste Tier dieses Farbenschlags, welches mit 96,5 Punkten und einem Club- Ehrenpreis bedacht wurde.

30 Deutsche Kleinwidder chinchillafarbig

Eine insgesamt sehr gute Präsentation legten die chinchillafarbigen Rassevertreter hin 30 Tiere aus 7 Zuchten können sich hier durchaus sehen lassen und bildeten die viertstärkste Fraktion der Deutschen Kleinwidder. Besonders stach hier die Position 4 hervor, in der überwiegend typische Widderköpfe zu sehen waren, welche bei nahezu der Hälfte der Tiere mit der vollen Punktzahl bewertet wurden. Gleiches gilt für die Position Fellhaar und Farbe, in der viele Tiere bestachen, sodass hier nahezu alle Zuchtgruppen mit 384 und mehr Punkten bewertet wurden. Lediglich ein n.b. Tier aufgrund einer Geschlechtsmissbildung trübte hier ein wenig das Bild. Demgegenüber stehen jedoch gleich vier mit dem Werturteil vorzüglich bewertete Tiere.

Den Titel des Rassemeisters sicherte sich Josef Selg, dessen Tiere durch gute Körperformen (allesamt mit 19 Punkten bewertet) und Köpfe, die ausschließlich mit 15 Punkten bedacht wurden, überzeugen konnte. Seine Zuchtgruppe erreichte sehr gute 386,0 Punkte. Knapp geschlagen und mit 385,5 Punkten Vize Rassemeister wurde Reiner Kolbig, dessen Tiere vor allem durch sehr gute Felle in Verbindung mit starken Rassemerkmalen Akzente setzten.

Daneben präsentierte uns Jürgen Zaulig die Sieger 0,1, die in allen Positionen überzeugte. Ein weiterer schöner 1,0 mit 97,0 Punkten befand sich in dieser Zuchtgruppe, welche leider durch das besagte n.b. Tier nicht ins Ziel kam.

8 Deutsche Kleinwidder schwarz

Hier präsentiert uns die ZGM Schwarz seit Jahren starke Rassevertreter dieses aparten Farbenschlags. In diesem Jahr konnten Sie nach einem Jahr Unterbrechung erneut den Rassemeister mit 385,0 Punkten sichern. Besonders ein 1,0 aus ihrer Zuchtgruppe stach hier heraus mit einer Bewertung von 97 Punkten bei 15 Punkten in Position 6.

12 Deutsche Kleinwidder blau

Die blauen Deutschen Kleinwidder sind nach wie vor fest in kurhessischer Hand. Die Tiere des Rassemeisters Volker Weppler stachen hier vor allem in Bezug auf eine kräftige mittelblaue Deckfarbe mit gutem Glanz hervor. Auch überzeugten die Tiere in Position 3. Den Rassemeister Titel sicherte er sich mit 385,5 Punkten. Die Tiere von Walter Neuland punkteten dagegen in Position 2 und 4- er stellte eine Zuchtgruppe mit 384 Punkten, in der sich das Tier mit der besten Bewertung dieses Farbenschlags befand.

12 Deutsche Kleinwidder thüringerfarbig

Die Deutschen Kleinwidder thüringerfarbig haben wir in vergangen Jahren bereits in stärkerer Qualität gesehen, hatten diese einen Bewertungsschnitt von 95,0 Punkten – wobei die Einzelbewertung der Tiere zwischen 93,5 Punkten und 97,5 Punkten schwankte. Eine Ausnahme bildete der starke 1,0 aus der Zucht von Hans Heiner Rauber, der mit 97,5 Punkten herausragte. Entsprechend konnte sich dieser über den Titel des Rassemeisters mit 382,0 Punkten und einen CE für den besagten 1,0 freuen.

28 Deutsche Kleinwidder rhönfarbig

Deutlich besser präsentierten sich die 28 Deutschen Kleinwidder rhönfarbig. So konnten insbesondere die Position 6 überzeugen. Viele der Vertreter konnten hier punkten, sodass hier regelmäßig 14,5 Punkte und sogar in zwei Fällen 15 Punkte vergeben wurden. Daneben waren überwiegend typische Köpfe zu sehen. Das Fell hingegen bereitete regelmäßig Probleme, der Wunsch nach dichteren, strukturreicheren bzw. Fellen bzw. kürzeren Haarlängen war hier häufig auf den Bewertungsurkunden zu lesen.

Daniel Volkert wurde hier Rassemeister mit guten 385,5 Punkten. Seine Tiere überzeugten in der Gesamtheit, neben sehr guten Zeichnungen konnten speziell die Körperformen seiner Tiere mit 3 x19 Punkten überzeugen. Eine sehr schöne und mit 97,0 Punkten bewertete 0,1 dieser ZG konnte darüber hinaus auch im Fellhaar und der vollen Punktzahl in Position 6 aufwarten.

Rassevizemeister wurde hier Jörg Baumkötter mit ebenfalls guten 385,0 Punkten. Seine 4 Häsinnen konnten speziell im Fellhaar überzeugen. Albert Schmid zeigte uns eine weitere gute Sammlung mit 384,0 Punkten, seine 4 Rammler überzeugten speziell in den Rassemerkmalen.

4 Deutsche Kleinwidder weißgrannenfarbig schwarz

Frank Viehweger präsentierte hier 4 sehr gleichmäßige Vertreter dieses noch recht jungen Farbenschlags der Deutschen Kleinwidder, welches ihm mit 384,0 Punkten den Rassemeister Titel bescherte. Farblich konnten hier bereits alle Tiere überzeugen, wenngleich es künftig noch die Behänge zu verbessern gilt. Auch diesem schönen Farbenschlag würden weitere Mitstreiter sicherlich gut zu Gesicht stehen.

12 Deutsche Kleinwidder dunkelgrau/eisengrau-weiß

Eine gewohnt gute Präsentation lieferten die 12 Deutschen Kleinwidder dunkelgrau/eisengrau-weiß. Nahezu alle ausgestellten Tiere konnten durch vorzügliche Rassemerkmale aufwarten. Gleich 5 der 12 Vertreter konnten hier mit 15/15 in Position 4+5 aufwarten. Daneben wurden überwiegend gute Fellstrukturen gezeigt, wenngleich vereinzelt der Wunsch nach etwas mehr Struktur bestand. Die Mantelzeichnung konnte ebenfalls in der Breite der Tiere überzeugen. In der Körperform sorgten vereinzelt etwas lose Fellhäute für Punktabzüge.

Rassemeister Harald Morath erreichte hier sehr gute 386,5 Punkte. Seine Tiere überzeugten durch gute Felle und Formen gepaart mit herausragenden Rassemerkmalen. Eine schöne 0,1 mit 97,5 Punkten stach hier besonders hervor. Knapp geschlagen folgte hier die Zuchtgruppe von Albrecht Tröster mit 386,0 Punkten.

72 Deutsche Kleinwidder wildfarben-weiß

Bei den wildfarben-weißen Deutschen Kleinwiddern hängen die Trauben hoch. Auch in diesem Jahr konnten unsere Clubfreunde den mittlerweile hohen Zuchtstand dieser Rasse unter Beweis stellen. In dieser starken Konkurrenz konnten rund 50% der ausgestellten Zuchtgruppen mit 386,0 Punkten und mehr bewertet werden. Die einzelnen Sammlungen wurden dabei zwischen 382,5 und 388,0 Punkten bewertet. 13 vorzügliche Tiere bei lediglich 3 n.b. Tieren aufgrund von u.a. einem Nasenfleck und einem Wammenansatz, als auch die Einzelwertungen zwischen 94,5 Punkten und 97,5 Punkten sprechen hier eine deutliche Sprache. Paradestück dieses Farbenschlags sind dabei eindeutig die Rassemerkmale mit wuchtigen Köpfen und gut getragenen Behängen. Auch die Mantelzeichnung ist in vielen Zuchten gut verankert.

Die Körperform scheint hier am ehesten noch Probleme zu bereiten. Einerseits wurden hier regelmäßig etwas lange Typen bemängelt, andererseits konnten lediglich 27 Tiere 19 Punkte in der Körperform erzielen.

Die Position Fellhaar zeigte sich hier deutlich stärker; 32 Tiere erzielten dabei 19 und mehr Punkte.

Den Titel des Rassemeisters sicherte sich Maik Rothe mit starken 388,0 Punkten. Seine rahmigen Tiere im Bereich von 3,4 kg überzeugten besonders mit durchweg 19 Punkten im Fellhaar als auch durch vorzügliche Köpfe gepaart mit starken Behängen in den Rassemerkmalen.

Rassevizemeister wurde Christian Batteux mit 387 Punkten. Seine Tiere konnten ebenfalls durch vorzügliche Köpfe (4x 15 Punkte) als auch sehr gute Körperformen (3x 19 Punkte) überzeugen.

Auf den Plätzen folgten Wolfgang Schreiter mit 386,5 Punkten, der uns daneben den besten 1,0 dieses Farbenschlags präsentierte. Dieser Rammler überzeugte durch sehr guten Typ gepaart mit vorzüglichem Kopf und vorzüglicher Zwischenfarbe und konnte letztlich 97,5 Punkte erzielen.

Die Siegerhäsin erzielte die identische Punktzahl und kam aus dem Stall von Ernst Müller- diese setzte Akzente im Fellhaar welches mit 19,5 Punkten bewertet wurde.

Auch die Zuchtgruppe von Alexander Frieß erreichte starke 386,5 Punkte. Auf den Plätzen mit sehr guten 386,0 Punkten folgten die Zuchtfreunde Ernst Müller, Wolfgang Tuschling, Marco Fischer und Domenikus Schleich mit ihren Tieren.

4 Deutsche Kleinwidder blaugrau-weiß

Annett Ficker zeigte uns hier eine Zuchtgruppe dieses selten Farbenschlages und durfte sich über den Titel des Rassemeisters mit 380,5 Punkten freuen. Während die Rassemerkmale bei ihren Tieren gefallen konnte, besteht in Position 2 und 3 noch Verbesserungspotential.

4 Deutsche Kleinwidder chinchillafarbig-weiß

Ähnliches gilt hier für die 4 Vertreter der chinchillafarbig-weißen Vertreter von Steffen Kunert.

Seine Zuchtgruppe erreichte ordentliche 382,5 Punkte und bescherte ihm den Rassemeister.

8 Deutsche Kleinwidder schwarz-weiß

Einen guten Eindruck hinterließen auch die 8 schwarz-weißen Deutschen Kleinwidder. Vorzügliche Köpfe und gute Körperformen waren die eindeutigen Stärken dieses Farbenschlags, der sich in Position 3 noch verbessern kann. Rassemeister mit guten 385,0 Punkten wurde hier Zuchtfreund Enrico Hähne.

4 Deutsche Kleinwidder blau-weiß

4 Deutsche Kleinwidder blau-weiß mit guten Rassemerkmalen sahen ihren diesjährigen Rassemeister in Christian Bendele, dessen sehr ausgeglichene Zuchtgruppe ordentliche 382,5 Punkte erreichte.

4 Deutsche Kleinwidder thüringerfarbig-weiß

Die Zuchtgruppe von Rassemeister Detlef Zechendorf erreichte 380,5 Punkte und hatte ihre Stärken in den Rassemerkmalen, wobei in Position 6 noch Verbesserungspotential herrscht.

25 Deutsche Kleinwidder weiß RA

Das gewohnt hohe Niveau in den Rassemerkmalen der Deutschen Kleinwidder weiß RA konnte auch auf der diesjährigen Club-Vergleichsschau erneut unter Beweis gestellt werden, überzeugten doch nahezu alle Tiere durch vorzügliche Köpfe und Behänge.

Auch die Position 6 konnte regelmäßig mit 15 Punkten überzeugen.

Daneben wusste das Fellhaar vielerorts zu gefallen, sodass 50% der Tiere hier mit 19 Punkten beurteilt wurden.

Zuchtgruppen Ergebnisse zwischen 385,0 und 388,0 Punkten bzw. die zugehörigen Einzelbewertungen zwischen 96,0 und 97,5 Punkten zeigen dies sehr deutlich.

In Position 2 wurde dabei stark differenziert, sodass hier Bewertungen zwischen 17,5 und 19 Punkten zu sehen waren was seine Ursache u.a. in leicht aufgeworfenen Rückenlinien hatte.

Rassemeister mit starken 388 Punkten wurde Ralf Fernsler, dessen Zuchtgruppe 1 neben den besagten ausgezeichneten Rassemerkmalen durchweg durch sehr gute Felle überzeugen konnte. Eine sehr schöne 0,1 konnte hier die volle Punktzahl in den Rassemerkmalen und ein Gesamturteil von 97,5 Punkten erzielen und mit einem CE ausgezeichnet werden.

Rassevizemeister Uwe Kunstmann zeigte uns ebenfalls eine starke Zuchtgruppe mit 387,5 Punkten. Seine vier ausgestellten Rammler hatten neben starken Rassemerkmalen ihre Vorzüge in den Körperformen. Der stärkste 1,0 dieses Farbenschlags, mit 97,5 Punkten beurteilt und mit einem CE bedacht, befand sich ebenfalls in seiner Zuchtgruppe. Die Tiere von Helmut Schüler konnten mit 386,5 Punkten ebenfalls überzeugen.

Zwergrassen: Zwergwidder wildfarben und weiß gewohnt stark- ZwW perlfeh-weiß auf Höhenflug

64 Zwergwidder dunkelgrau/eisengrau

Eine starke Konkurrenz auf einem hohen Niveau stellte auch das Feld der dunkelgrauen/ eisengrauen Zwergwidder dar. Dessen ZG Niveau mit einer Ausnahme von 379,5 Punkten bei 383 bis 387.5 Punkten lag. 6 Tiere mit vorzüglicher Bewertung bei lediglich 2 n.b. Tieren belegen dies.

24 Vertreter konnten dabei 19 Punkte in der Körperform erzielen, vereinzelt führten lose Fellhaut oder loses Brustfell, lose Schultern oder eckige Hinterpartien zu Kritik. In der Position 3 überzeugten 35 Tiere mit 19 Punkten.

Rassemeister wurde Alfred Ukena mit herausragenden 387,5 Punkten, seine Mai Tiere überzeugten neben gutem Typ bei Gewichten von rund 1700g durch sehr gute Fellstrukturen, gleichmäßige Deckfarben und rassetypische Widderköpfe. Er stellte gleichzeitig den Sieger 1,0, der mit 97,5 Punkten bewertet wurde, eine gute Körperform zeigte, aber insbesondere mit 19,5 Punkten im Fellhaar hervorstach.

Vize-Rassemeister wurde Zuchtfreund Jürgen Hölter mit sehr guten 386,5 Punkten. Seine April Tiere überzeugten ebenfalls in Position 2 und 3, sowie sehr guten Deckfarben.

Ein schöner 1.0 dieser ZG erhielt einen CE.

Schöne Typen mit guten Rassemerkmalen zeigte uns Werner Moser , dessen ZG ebenfalls mit 386,5 Punkten bewertet und einen vorzüglichen Rammler enthielt der mit einem CE ausgezeichnet wurde.

Die schöne Siegerhäsin zeigte uns Günther Jahn, seine 1800g schwere Januar Häsin überzeugte besonders in Köperform und Fell.

Weitere hervorragende Einzeltiere, die mit einem CE bedacht wurden, zeigten uns die ZGM Hilpert und die ZGM Röhrdanz.

96 Zwergwidder wildfarben

Gewohnt stark präsentierten sich die 24 ausgestellten Zuchtgruppen der wildfarbenen Zwergwidder. Innerhalb dieser wurde durch die Preisrichter jedoch deutlich differenziert, sodass ZG Bewertungen zwischen 382.0 und 388,5 resultierten. Entsprechendes gilt für die Einzeltiere, bei denen zwischen 94,5 und 97,5 unterschieden wurde. 19 mit vorzüglich bewerteten Tieren standen dabei 4 n.b. Tieren gegenüber. Positiv ist hier zu erwähnen, dass über 50% der gezeigten Tiere 19 und mehr Punkte in Position 2 erreichten, darunter sogar 3 Tiere mit 19,5 er Bewertung zu finden waren.

Vereinzelt führten hier leichte eckige Hinterpartien, etwas lange Typen zu Abzügen. Weiterhin sorgten lose Fellhäute zu Einbußen bis hin zum Ausschluss eines Tieres.

Auch das Fellhaar und dessen Struktur überzeugte in vielen Fällen, 50 Tiere erreichten hier trotz des warmen Wetters zum Ausstellungstermin 19 Punkte und mehr, darunter 5 Tiere gar 19,5.

Vereinzelt führten wenig Unterhaar bzw. schwache Fellhaarstruktur oder wenig Elastizität zu Abzügen. Die Rassemerkmale zeigten sich gewohnt stark bei diesem durchgezüchteten Farbenschlag.

Entsprechend hängen die Trauben im Spitzenbereich hoch.

Den Titel des Rassemeisters sicherte sich in diesem Jahr die ZGM Mark mit starken 388,5 Punkten. Ihre Zuchtgruppe überzeugte in allen Positionen, besonders jedoch durch starke Felle gepaart mit großartigen Köpfen. In dieser ZG befand sich die Siegerhäsin, ein tolles Typtier von 1700g Gewicht und mit 19,5 in Position 2 bewertet. Weiterhin stellte die ZGM Mark einen typmäßigen Februar 1,0 der mit 19,5 Punkten in Position 3 bewertet wurde.

Absolut ebenbürtig waren die Tiere des Vizerassemeisters Arnold Ukena, dessen ZG ebenfalls mit 388,5 Punkten bewertet wurde. Seine 4 vorzüglichen Tiere gefielen ebenfalls in allen Positionen, setzen jedoch Maßstäbe in Position 3 – gleich zwei Tiere wurden hier mit 19,5 Punkten bedacht. In Kombination mit sehr typischen Rassemerkmalen stach diese ZG ebenfalls aus dem Teilnehmerfeld hervor.

Zuchtfreund Ukena zeigte in dieser ZG auch den Siegerrammler, einen rahmigen April 1,0 mit 1800 g Gewicht und einer Bewertung von 19,5 Punkten in Position 2, zudem mit gutem Fell und typischen Rassemerkmalen.

Gewohnt stark präsentierten sich auch die Tiere von Christopher Schade, die ebenfalls durch gute Rassemerkmale und Felle punkteten. Seine ZG folgte mit 387,0 Punkten.

Gleiches gilt für die ZG von Reinhard Neukam, die ebenfalls mit 387,0 Punkten bewertet wurde.

Auf den Plätzen folgten die sehr guten Zuchtgruppen der ZGM Debus und 386,5 Punkten, sowie die Sammlungen von Andre Fischer und Jürgen Treibert, die mit 386,0 Punkten bewertet wurden.

8 Zwergwidder hasenfarbig

Die Zwergwidder hasenfarbig sahen ihren Rassemeister in Helmut Kassens, dessen ZG mit 383,0 Punkten bewertet wurde. Gute Fellstrukturen und ansprechende Farben waren hier zu sehen. Die Sammlung von Werner Koslowski befand sich auf Augenhöhe und enthielt das beste Tier des Farbenschlags, einem hervorragendem Rassevertreter, der mit einem CE ausgezeichnet wurde.

44 Zwergwidder perlfehfarbig

Einen insgesamt guten Auftritt legten auch die 11 ausgestellten ZG der Zwergwidder perlfehfarbig hin, wenngleich eine starke Differenzierung innerhalb der Sammlungen augenscheinlich war.

So lag die Spanne der ZG Bewertungen zwischen 378,0 und 387,0 Punkten. Gleiches gilt für die Bewertung der Tiere, bei denen Vertreter mit 93,0 und vorzüglichen Tieren mit 97,5 Punkten zu sehen waren.

Die Stärke dieses Farbenschlags in der Breite lag in den typmäßigen Köpfen und den gut getragenen Behängen, wenngleich in den Köpfen ebenfalls deutlich differenziert wurde und eine Einzelbewertung in Position 4 zwischen 13,5 und 15 Punkten Anwendung fand. Dies sahen wir ebenfalls in Position 2 und 3, in denen zwischen 17,5 und 19 Punkten im Fall von Pos.2 bzw. 18,0 und 19,5 Punkten in Pos.3 bei der Bewertung der Tiere unterschieden wurde.

In der Position 6 lag der Bewertungsdurchschnitt bei 14 Punkten.

Rassemeister mit herausragenden 387,0 Punkten wurde Stefan Chrisam. Seine Tiere überzeugtem im Typ mit Gewichten von 1600 g, guten Fellen und sehr typischen Köpfen. In seiner ZG befand sich zudem der Sieger 1,0, ein Juni Rammler, der in allen Positionen zu gefallen wusste und mit 97,5 Punkten bewertet wurde.

Den Titel des Vizerassemeisters sicherte sich Dennis Hase mit 385,5 Punkten, dessen ZG sehr ausgeglichen wirkte und durch gute Körperformen Akzente setze. Auf Augenhöhe präsentierten sich die Tiere von Helmut Middendorf, die ebenfalls mit 385,5 Punkten bewertet wurden, haarungsbedingt etwas fleckige Decken in Position 6 verhinderten hier ein noch besseres Ergebnis.

9 Zwergwidder gelb

Eine gute Präsentation lieferten die 9 ausgestellten Zwergwidder gelb, die allesamt sehr ausgeglichen in der Deckfarbe wirkten und entsprechend mit 14,5 Punkten bewertet wurden. Die Tiere des Rassemeisters Albert Schmid erreichten beachtenswerte 385,5 Punkte und gefielen neben der Position Farbe auch im Typ und in Position 4. Die Zuchtgruppe von Erich Gerike erreichte 383,0 Punkte und enthielt eine mit hervorragend bewertete 0,1, die sowohl in Körperform als auch im Fellhaar 19 Punkte erzielen konnte.

32 Zwergwidder rot

Auch die 32 roten Zwergwidder konnten in Breite und Spitze überzeugen. Die ausgestellten Zuchtgruppen erzielten dabei Punktzahlen zwischen 382,0 und 386,5. Die Einzelbewertungen lagen zwischen 94,0 und 97,0 Punkten. Farblich konnten viele Rassevertreter überzeugen, so konnten gar 2 Tiere mit 15,0 Punkten in Position 6 aufwarten. Wenngleich hin und wieder eine etwas helle Deckfarbe bemängelt wurde.

Den Titel des Rassemeisters sicherte sich Wolfgang Linnert mit beachtlichen 386,5 Punkten. Seine April Tiere gefielen besonders in Position 2 und vorzügliche Köpfe bei sehr ausgeglichener Bewertung der Farbe.

Vizerassemeister wurde Helmut Kassens, dessen ZG 385,0 Punkte erzielte. Gleichzeitig zeigte er uns den Siegerrammler, der mit 97,0 Punkten bewertet wurde und durch gute Körperform, Fell und starke Rassemerkmale zu überzeugen wusste.

Daneben zeigte Christoph Muth eine sehr ansprechende Sammlung, die ebenfalls 385,0 Punkte erzielte und besonders in Position 2 und 3 zu gefallen wusste.

20 Zwergwidder luxfarbig

Licht und Schatten gab es hingegen bei den 20 Zwergwiddern luxfarbig zu sehen.

Die Tiere des Rassemeisters und die des Rassevizemeisters setzen sich deutlich von den übrigen beiden Sammlungen ab.

Vor allem die Körperform bereite hier Schwierigkeiten, wurde diese im Schnitt mit 18,5 Punkten bewertet, knochige Rückenlinien und eckige Hinterpartien wurden hier unter anderem bemängelt.

Rassemeister Martin Siegel erreichte sehr gute 385,0 Punkte. Seine 4 März Tiere zeigten einen größeren Rahmen bei Gewichten von 1800g, überzeugten vor allem in Fell und ansprechenden Rassemerkmalen.

Die Tiere von Karsten Löffler wiesen ähnliche Vorzüge bei identischem ZG Resultat aus und mussten sich letztlich um 0,5 Punkte in Position 3 geschlagen geben, sodass ihm der Titel des Vizerassemeisters zuteilwurde.

28 Zwergwidder chinchillafarbig

Die 28 ausgestellten Zwergwidder chinchillafarbig wussten in der Breite zu gefallen. Sowohl das sehr einheitliche Bewertungsniveau der Einzeltiere von 95,5 bis 97,0 Punkten als auch das daraus resultierende Sammlungsniveau von 384,0 bis 386,0 belegen dies überdeutlich.

Viele Zuchtgruppen konnten durch eine sehr gute Bewertung in Position 3 aufwarten. Farblich hingegen bestand vereinzelt der Wunsch nach etwas stärkerer Zwischenfarbe.

Den Titel des Rassemeisters sicherte sich Daniel Bronner mit 386,0 Punkten mit einer sehr ausgeglichenen Zuchtgruppe. Seine Tiere überzeugten besonders durch gute Fellhaarstrukturen und Rassetypischen Köpfen und Behängen.

Vizerassemeister wurde Norbert Reichert, dessen Sammlung 385,5 Punkte erreichte und ebenfalls durch gute Bewertungen in Position 3 bestach.

Auch die Tiere von Sven Ladwig konnten überzeugen und erreichten eine Bewertung von 385,0 Punkten. Das beste Tier dieses Farbenschlags, eine mit 97,0 Punkten bewertete April Häsin zeigte uns Roger Uhlig. Leider befand sich in dieser ansonsten sehr guten Sammlung ein n.b. Tier.

36 Zwergwidder schwarz

Die 36 Zwergwidder schwarz sahen ihren Rassemeister in der ZGM Heini und herausragenden 387,5 Punkten. Sie zeigten rahmige Tiere im Bereich von 1750-1850 g, die sehr einheitlichen Tiere überzeugten allesamt mit 19,0 Punkten im Fellhaar und gefielen weiterhin besonders in Position 4.

Den Titel des Vizerassemeisters errang Zuchtfreund Stefan Simon mit 386,0 Punkten. Seine vier März Rammler überzeugten allesamt in Position 2 und 3 gepaart mit typischen Widderköpfen.

Die punktgleichen Sammlungen der ZGM Mengel/ Büttner und Wolfgang Tejcka präsentierten sich absolut auf Augenhöhe.

Das Siegertier, eine in allen Positionen überzeugende 0,1, die mit 97,5 Punkten bewertet wurde, zeigte uns Manfred Hase.

Eine gute Zuchtarbeit in Position 2 konnte diesem Farbenschlag bescheinigt werden, konnten doch 22 Tiere mit 19,0 Punkten in der Körperform bewertet werden. Das gesagte gilt noch stärker für die Position des Fellhaars, hier überzeugten nahezu alle Tiere; gleich 29 der 36 ausgestellten erzielten hier 19 Punkte. Probleme bereitete hier jedoch vielerorts die Position 6.

Die Einzeltierbewertung lag zwischen 95,0 und 97,5 Punkten; bei 8 V Tieren und 3 n.b. Tieren, wobei hier 2 Tiere durch weiße Büschel ausgeschlossen wurden. Die zugehörigen ZG Ergebnisse lagen bei sehr guten 384,5 und 387,5 Punkten und runden den guten Gesamteindruck dieses Farbenschlags ab.

52 Zwergwidder blau

Eine noch stärkere Vorstellung lieferten die 48 ausgestellten Zwergwidder blau, in deren Reihen sich überwiegend ausgesprochen gute Fellträger befanden. Gleich 39 Tiere erzielten hier 19 Punkte und mehr. Auch in Position 2 konnten viele Vertreter überzeugen, 32 Tiere wurden hier mit 19 Punkten bedacht. Die Einzelbewertung lag dabei zwischen 95,5 und 97,5 Punkten, wobei hier nur 3 Tiere 95,5 Punkte erzielten und somit 45 Tiere mindestens 96,0 Punkte und mehr erreichten. Gleichzeitig gab es hier 14 V-Tiere bei keinem einzigen n.b. Tier zu sehen, was in Zuchtgruppenbewertungen von 385,0 bis 388,0 mündete.

Rassemeister in diesem sehr ausgeglichenen Konkurrenzfeld wurde Hans-Jürgen Seyfang mit überragenden 388,0 Punkten, seine April Tiere gefielen in allen Positionen – überzeugten dabei besonders durch sehr starke Felle in Kombination mit typischen Köpfen. Er zeigte auch den Sieger 1,0 der mit 97,5 Punkten bewertet wurde und in allen Positionen zu gefallen wusste.

Knapp geschlagen folgte als Rassevizemeisterin Barbara Ebner, deren ZG starke 387,5 Punkte erreichte. Hierin waren vor allem sehr gute Typen mit guter Rumpfbreite zu sehen, alle Tiere überzeugten zudem in Position 4 durch markante Köpfe. Einzig im Fell bestand der Wunsch nach etwas mehr Struktur. Auf den Plätzen folgten Manfred Sacher mit 387,0 Punkten und einer ZG 1 mit tollem Altrammler und 97,0 Punkten, sowie die zweite Zuchtgruppe von Hans-Jürgen Seyfang. Weitere sehr gute Sammlungen mit 386,0 Punkten bewertet zeigten uns Melissa Konrad und Sina Koslowski.

28 Zwergwidder havannafarbig

Die 24 ausgestellten Zwergwidder havannafarbig sahen ihren Rassemeister in Klaus Elberfeld mit sehr guten 385,0 Punkten. Er zeigte uns vor allem farblich sehr ansprechende Vertreter dieses Farbenschlags, die weiterhin auch in Position 2 zu gefallen wussten. Gleichzeitig stellte er das beste Tier, eine sehr schöne April 0,1, die mit 97,0 Punkten bewertet und mit einem CE ausgezeichnet wurde.

Die Tiere der Rassevizemeisterin Cornelia Luckey punkteten überwiegend in Form und Fell bei gleichzeitig sehr ausgeglichen guter Bewertung in der Farbe, sodass ihre ZG 383,5 Punkte erzielte. Auf Platz 3 folgte Kirsten Spieß, deren ZG mit 383,0 Punkten bewertet wurde. Sehr schöne Tiere zeigte uns auch Hans Steis , gleich zwei hv Tiere wurden mit einem CE bedacht, in dessen Zuchtgruppe befand sich jedoch leider ein n.b. Tier.

Während die Position 6 bei nahezu allen Vertretern zu gefallen wusste, gilt es künftig die Körperformen und Felle weiter zu verbessern.

92 Zwergwidder thüringerfarbig

Auf gewohnt hohem Niveau zeigten sich erneut die 92 ausgestellten Zwergwidder thüringerfarbig, wobei auch hier starke Unterschiede in der Qualität ausgemacht wurden.

Das Bewertungsniveau der 23 Sammlungen lag hier zwischen 377,5 und 387,5 Punkten, wobei in den Einzelbewertungen zwischen 93,0 Punkten und 97,5 Punkten vergeben wurden.

15 mit vorzüglich bewertete Tiere stehen dabei einem nicht befriedigendem Tier gegenüber.

In Position 2 wurden regelmäßig sehr schöne Typen präsentiert, 43 Tiere erhielten hier 19 Punkte. Eckige Hinterpartien und lose Schultern führten hier zu Punktabzügen.

Im Fell konnten jedoch nur ein gutes Drittel der Tiere mit 19 Punkten bedacht werden, was überwiegend an zu wenig dichten Fellen und vereinzelt langen und weichen Fellen lag.

Die Rassemerkmale zeigten sich hierbei durch die Bank weg stark, typische Köpfe und Behänge waren hier die Regel. Auch in der anspruchsvollen Position 6 konnten die Tiere überwiegend überzeugen , 6 Tiere erhielten hier gar volle Punktzahl.

Rassemeisterin mit großartigen 387,5 Punkten wurde Saskia Jung, die uns hier März Tiere präsentierte, die in allen Positionen überzeugen konnten. Besonders hervorzuheben sind hier die guten Fellhaar Träger, die gleichzeitig zu sehr starken Rassemerkmalen gezeigt wurden. In dieser Zuchtgruppe befand sich auch die sehr schöne Siegerhäsin, die neben vorzüglichen Rassemerkmalen auch durch sehr gutes Fell und gute Bodenfreiheit in Position 2 zu überzeugen wusste und mit 97,5 Punkten bewertet wurde.

Rassevizemeister mit starken 387,0 Punkten wurde Stefan Töpper, dessen März Tiere besonders in den Rassemerkmalen gefielen, dabei vor allem in Position 4 und 5 hervorstachen.

Das Gesagte zu den Rassemerkmalen gilt ebenfalls für die Tiere von Andreas Rau, dessen Zuchtgruppe mit der identischen Punktzahl ausgezeichnet wurde. Hierin befand sich auch der Sieger 1,0, ein Februar Rammler von 1700g Gewicht und neben vorzüglichen Kopf mit einem tollen Fell ausgestattet, welches mit 19,5 Punkten bewertet wurde.

Den Zuchtgruppensieger sicherte sich Andre Hadder mit einer schönen 0,1, die mit 97,0 Punkten und u.a. 19,5 Punkten im Fellhaar beurteilt wurde.

Weitere sehr gute Zuchtgruppen präsentierten uns Rainer Breker mit 387,0 und 386,0 Punkten, Bianca Fernsler und Andre Hadder mit 386,5 Punkten, sowie Norbert Marxen mit 386,0 Punkten.

12 Zwergwidder fehfarbig

Rassemeister wurde hier erneut Thomas Happel mit für diesen Farbenschlag sehr guten 384,0 Punkten. Seine März Tiere gefielen durch gute Fellträger und standardgerechte fehfarbe und dem notwendigem braunen Schleier. Einen CE erreichte Katharina Ebertz-Haas auf einen hervorragenden April 1,0, der in Position 2 und 3 19,0 Punkte erreichte und den guten Auftritt der fehfarbigen abrundete.

36 Zwergwidder rhönfarbig

Das Teilnehmerfeld der 36 Zwergwidder rhönfarbig zeigte eine überwiegend gute Präsentation. Das ZG Niveau lag zwischen 379,0 und 384,0 Punkten, das der Einzeltierbewertungen zwischen 93,5 und 97,0 Punkten, bei einem n.b. Tier durch Übergewicht. In der Körperform wurden eckige Hinterpartien und loses Brustfell beanstandet, 17 der 36 Tiere erreichten hier 19 Punkte. Im Fellhaar konnten dagegen nur wenige Vertreter überzeugen. Lediglich 8 Tiere wurden hier mit 19 Punkten bedacht. Regelmäßig führten Strukturmängel zu Abzügen, sodass hier sicherlich künftig ein Augenmerk gelegt werden sollte.

Das Feld wurde maßgeblich durch die Tiere des Rassemeisters Werner Brumeisel bestimmt, der uns hier gleich 12 gute Vertreter präsentierte. Folglich sicherte er sich den Titel des Rassemeisters und guten 384,0 Punkten. Seine 4 rahmigen Februar Häsinnen im 1700-1800 g Bereich überzeugten besonders in Position 6. In dieser Zuchtgruppe befand sich auch die schöne Sieger 0,1, die die neben der vollen Punktzahl in Farbe und Zeichnung auch in der Position 2 und 3 zu gefallen wusste und mit 97,0 Punkten bewertet wurde.

Seine beiden weiteren Sammlungen wurden mit 383,5 Punkten bewertet.

Vizerassemeisterin wurde Tina Meimbresse mit guten 383,0 Punkten, deren Mai Tiere von kleinerem Rahmen um die 1600g waren und vor allem in der Körperform und den Rassemerkmalen Kopf und Behang punkteten.

12 Zwergwidder japanerfarbig

Die 12 Zwergwidder japanerfarbig sahen ihren Rassemeister in Bernd Graf, dessen Zuchtgruppe 382,0 Punkte erreichte. Hier fiel besonders die bereits gut verankerte Körperform auf – gleich 3 Tiere erzielten hier 19,0 Punkte -weiter so. Das beste Tier dieses Farbenschlags befand sich ebenfalls in dieser Sammlung und erreichte achtbare 96,0 Punkte. Für die Züchter dieser Exoten besteht künftig Potential für weitere Verbesserung in allen Positionen – die weiteren Zuchtgruppen erreichten 379,0 und 379,5 Punkte – gleichzeitig freuen sie sich sicher über Gleichgesinnte, die sich dieser Aufgabe annehmen.

8 Zwergwidder hototfarbig

Die 8 gezeigten Zwergwidder hototfarbig konnten in den Rassemerkmalen durchweg überzeugen. In der Körperform und dem Fellhaar besteht künftig noch Potential zur Verbesserung. Rassemeister wurde hier Detlef Reinke mit 383,0 Punkten, in dessen Zuchtgruppe sich auch das beste Tier dieses Farbenschlags befand – ein mit hervorragend bewerteter 1.0, der neben guten RM auch im Typ überzeugen konnte. Knapp geschlagen folgte Edgar Elpers mit 382,5 Punkten.

20 Zwergwidder lohfarbig schwarz

Rassemeister mit 384,0 Punkten bei den lohfarbig schwarzen Zwergwiddern wurde Edgar Elpers, dessen Tiere speziell in der Position 6 durch gute Kopf- und Rumpfzeichnung bei kräftiger Lohfarbe. Daneben konnten die Tiere in Position 4 durch typische Köpfe punkten. Eine schöne 0.1 dieser Sammlung erzielte 96,5 Punkte bei 19,0 in Position 2 und 15,0 in Position 6 und wurde mit einem CE ausgezeichnet.

Vizerassemeister wurde Enrico Hähne mit 383,5 Punkten, dessen Tiere ebenfalls die bereits beschriebenen Vorzüge in Position 6 aufwiesen und zusätzlich in den Rassemerkmalen Kopf und Behang zu gefallen wussten.

Punktgleich folgte die Sammlung von Yvonne Schulte, die uns gelichzeitig das beste Tier dieses Farbenschlags -einen mit 97,0 Punkten bewerteten März 1,0 mit passendem Typ, gutem Fell und typischem Kopf- präsentierte.

4 Zwergwidder lohfarbig blau

Hier fehlte leider die Zuchtgruppe von Katja Funke.

8 Zwergwidder lohfarbig braun

Die 8 lohfarbig braunen Zwergwidder von Yvonne Schulte gefielen regelmäßig durch gute Rassemerkmale in Position 4 und 5. Sie sicherte sich den Titel des Rassemeisters mit guten 384,5 Punkten, diese Zuchtgruppe überzeugte zusätzlich in der Körperform mit 3x 19,0.

Ein mit hervorragend bewerteter Rammler mit gutem Fell und Typ wurde mit einem CE ausgezeichnet. Ihre zweite ZG erreichte 382,0 Punkte.

28 Zwergwidder weißgrannenfarbig schwarz

Eine sehr gute Präsentation lieferten die 7 ausgestellten Zuchtgruppen der weißgrannenfarbig schwarzen Zwergwidder. Deren Zuchtgruppenergebnisse lagen zwischen 382,0 und 388,5 Punkten, die Bewertungen der Tiere zwischen 94,5 und 97,5 Punkten – 5 Tiere konnten mit vorzüglich bewertet, gleichzeitig war hier kein n.b. Tier zu sehen.

In der Position 2 erreichten 15 Tiere 19,0 Punkte, eckige Hinterpartien, lose Fellhaut oder verjüngte Formen führten hier zu Abzügen. Ebenso erreichten 15 Tiere im Fellhaar 19 und mehr Punkte. Hier führte vor allem der Wunsch nach mehr Unterhaar zu Abzügen.

In den Rassemerkmalen konnten die Tiere durch typische Köpfe und gut getragene Behänge regelmäßig überzeugen.

Vollends überzeugen konnte hier die Zuchtgruppe des Rassemeisters Detlef Reinke mit überragenden 388,5 Punkten- seine Tiere überzeugten in allen Positionen. Diese Tiere im Gewichtsrahmen von 1700-1800 g zeichneten sich dabei vor allem durch starke Typen, klasse Felle und typmäßige Köpfe aus. Eine 0,1 in dieser Sammlung, mit 97,5 Punkten bestes Tier dieses Farbenschlags, wurde mit 19,5 Punkten in Position 3 herausgestellt.

Mit etwas Abstand folgten die zwei sehr ausgeglichenen und ebenfalls sehr ansprechenden Zuchtgruppen des Vizerassemeister Norbert Marxen mit jeweils 386,0 Punkten, auch seine Tiere überzeugten besonders durch typische Köpfe bei guten Körperformen.

Daneben präsentierte uns Micheal Mucha zwei gute Sammlungen, die mit 385,5 bzw. 384,5 Punkten bewertet wurden.

4 Zwergwidder weißgrannenfarbig blau

Rassemeister bei den weißgrannenfarbig blauen Zwergwiddern wurde Korbinian Schmid, dessen Tiere typische Köpfe und Behänge zeigten. Den Titel des Rassemeisters sicherte er sich dabei mit 382,5 Punkten. Eine schöne 0,1 erreichte hier 96,5 Punkte bei voller Punktzahl in Position 4 und 5.

4 Zwergwidder weißgrannenfarbig havannafarbig

Die Tiere von Rassemeister Clemens Kruth konnten durch sehr typische Köpfe und Behänge, sowie guten Bewertungen in Position 6 punkten. Zwei Tiere erreichten hier achtbare 96,0 Punkte. Den Titel des Rassemeisters erreichte seine Sammlung mit 381,0 Punkten.

20 Zwergwidder schwarzgrannenfarbig

Die 5 gezeigten Zuchtgruppen der Zwergwidder schwarzgrannenfarbig hatten ihre Vorzüge in ansprechenden Fellhaarstrukturen. 50% der ausgestellten Tiere erreichten hier 19 Punkte und mehr, 1 Tier wurde gar mit 19,5 Punkten hier herausgestellt. Die Körperform hingegen bereitete Probleme, hier erreichten lediglich 5 Tiere 19 Punkte.

In der Position 6 wurde durch die PR-Gruppe zwischen 13,5 und 14,5 Punkten differenziert.

Auch in den Rassemerkmalen gab es hier deutliche Unterschiede zu sehen, wurden doch regelmäßig Tiere mit 14,0 Punkten in Position 4 bedacht.

Über den Titel des Rassemeisters durfte sich Birgit Volkert freuen, deren ZG 1 mit 383,0 Punkten bewertet wurde. Ihre Tiere punkteten generell durch gute Behänge und Farben. Zudem befand sich das beste Tier dieses Farbenschlags- ein vorzüglicher Altrammler mit 97,0 Punkten bei 19,5 Punkten im Fell und 15 Punkten im Kopf – in dieser Sammlung und wurde mit einem CE ausgezeichnet.

Punktgleicher Vizerassemeister wurde Maximilian Ebner, dessen Tiere neben guten Fellen vor allem in der Körperform positiv auffielen. Gute Tiere präsentierte uns auch die ZGM Mark, deren Tiere vor allem in Position 4 und 5 positiv auffielen – leider befand sich in dieser Sammlung neben 2 mit hv bewerteten Tieren auch ein nicht befriedigender Rassevertreter.

32 Zwergwidder marderfarbig braun

Die 32 marderfarbig braunen Zwergwidder sahen ihren Rassemeister in Jörg Pagel, dessen Zuchtgruppe mit 386,0 Punkten bedacht wurde. Seine 1600-1700g schweren Tiere aus Januar und Februar überzeugten besonders im Typ (2x 19,0; 1x 19,5 Punkte) und durch sehr typische Köpfe, die durchweg volle Punktzahl erhielten. In dieser Sammlung befand sich auch die mit 97,0 Punkten bewertete Siegerhäsin, die durch einen super Typ bei 19,5 Punkten überzeugte.

Den Titel des Vizerassemeisters sicherte sich Shanice Muth mit 385,0 Punkten. Ihre März Tiere gefielen besonders in der Körperform, im Fellhaar und bestachen durch typische Köpfe, hier ragte besonders ein vorzüglicher Rammler heraus, der mit einem CE bedacht wurde.

Auf den Plätzen folgten mit 382,5 Punkten die Tiere von Philipp Weber und Dylan Maive.

Das Zuchtgruppen Niveau der marderfarbig braunen lag dabei zwischen 380,5 und 386,0 Punkten.

Die Bewertung der Einzeltiere lag zwischen 94,5 und 97,0 Punkten, 2 Tiere wurden ausgeschlossen (1x Geschlechtsmissbildung), 5 Tiere dagegen mit vorzüglich bedacht. In der Position 2 führten unter eckige Hinterpartien und in einem Fall abstehende Zehen zu Abzügen, hier erreichte lediglich ¼ der Tiere 19 und mehr Punkte. Im Fellhaar erreichten dagegen 15 Tiere trotz witterungsbedingtem Haarwechsel 19 Punkte. In Position 6 führten regelmäßig fleckige Decken zu Abzügen.

45 Zwergwidder marderfarbig blau

Die 11 Zuchtgruppen der marderfarbig blauen Zwergwidder überzeugten in der Breite durch ihre typischen Rassemerkmale. Der Bewertungsspiegel lag hier zwischen 380,0 und 384,5 Punkten. Leider fielen hier 3 Gruppen aus der Wertung.

Der der Einzelbewertungen zwischen 94,5 und 97,0 Punkten, 5 Tiere wurden mit nicht befriedigend beurteilt (u.a. Wammenansatz und Geschlechtsmissbildung), demgegenüber standen 2 vorzügliche Rassevertreter. In der Position 2 wurde regelmäßig auf eckige Hinterpartien verwiesen, die zu Abzügen führten, nur 10 Tiere konnten hier 19,0 Punkte aufweisen. Im Fellhaar erreichten 40% der Tiere 19 Punkte. In der Farbe wurden die Tiere sehr ausgeglichen zwischen 14,5 und 14,0 Punkten beurteilt.

Rassemeister wurde hier Dylan Maive mit guten 384,5 Punkten, seine Tiere gefielen vor allem in Position 4 durch typische Köpfe und Behänge. Fleckige Decken bei 2 Tieren verhinderten hier eine noch bessere Bewertung.

In dieser Sammlung befand sich zudem die Siegerhäsin, die durch gute Körperform, gutes Fellhaar und sehr gute Rassemerkmale bestach und mit 97,0 Punkten bewertet wurde.

Auch für die Tiere des Rassevizemeisters Thomas Rothmund, dessen Zuchtgruppe 384,0 Punkte erzielte, gilt das Gesagte in Bezug auf die Rassemerkmale, er zeigte uns daneben den besten 1,0 dieses Farbenschlags, ebenfalls mit 97,0 Punkten bewertet.

Weitere gute Zuchtgruppen präsentierten uns Werner Brumeisel (2x) und Udo Ebner mit jeweils 383,0 Punkten.

32 Zwergwidder siamesenfarbig gelb

Deutliche Unterschiede in der Qualität der ausgestellten Tiere gab es auch bei den 32 Zwergwiddern siamesenfarbig gelb zu sehen. Das Bewertungsniveau der 8 Sammlungen lag zwischen 378,0 und 383,5 Punkten, bei Einzelbewertungen zwischen 93,0 und 97,0 Punkten bei 3 n.b. Tieren. Leider fielen hierdurch drei Zuchtgruppen aus der Bewertung.

Speziell in der Position 2 besteht bei diesem seltenen Farbenschlag noch Potential zur Verbesserung.

Eckige Hinterpartien und knochige Rückenlinien, etwas große Typen als auch schmale Schulterpartien und 2 Tiere mit Hängehoden führten regelmäßig zu Punkanzügen und mündeten in einer Bewertung zwischen 18,5 und 17,5 in Position 2. 8 Tiere konnten jedoch hier überzeugen und erreichten 19,0 Punkte. Auch in Position 3 wurde der überwiegende Teil der Tiere mit 18,5 Punkten bewertet.

In den Rassemerkmalen konnten die ausgestellten Tiere dagegen bereits überzeugen.

Die beiden besten Zuchtgruppen präsentierte uns hier Ewald Rudde mit 383,5 und 382,5 Punkten, erstere sicherte ihm den Titel des Rassemeisters. Seine Tiere überzeugten durchweg in Position 4 und auch bereits vereinzelt in Position 2 oder 3. Er stellte zudem das Siegertier – einen 1,0, der 97,0 Punkte bei 19 / 19 in Position 2 und 3 sowie voller Punktzahl in Kopf und Behang erzielte.

Ihm folgte Jörg Patzenhauer, seine Sammlung erreichte 382,0 Punkte und enthielt eine sehr schöne Häsin, die mit 97,0 Punkten und jeweils 19 Punkten in Position 2 und 3 bewertet wurde.

4 Zwergwidder siamesenfarbig blau

Auch bei den siamesenfarbig blauen Zwergwiddern sicherte sich Ewald Rudde den Titel des Rassemeisters mit guten 384,0 Punkten. Sehr gute Rassemerkmale und Körperformen (3x 19,0) waren hier zu sehen, wenngleich farblich noch Verbesserungspotential besteht.

Eine schöne 0,1 wurde zudem mit 97,0 Punkten bei 19/19 in Position 2 und 3 bewertet und mit einem CE bedacht.

36 Zwergwidder dunkelgrau/eisengrau-weiß

Den Reigen der mantelgescheckten Zwergwidder eröffneten die dunkelgrau/eisengrau-weißen, die ein sehr ausgeglichenes Konkurrenzfeld darstellten. Ein sehr einheitlicher Bewertungsspiegel der 9 ausgestellten Zuchtgruppen von 383,5 bis 386,0 Punkten belegt dies. Die Einzelbewertungen lagen zwischen 95,0 und 97,0 Punkten, vier Tiere wurden als vorzüglich beurteilt und kein Tier wurde ausgeschlossen. Die Stärken der Tiere lagen dabei in Position 3, in der gleich 24 Vertreter 19 und mehr Punkte erzielen konnten. Daneben punkteten viele Tiere durch gute Rassemerkmale und Mantelzeichnungen. Die Körperform hingegen bereitete etwas Probleme, lediglich 7 Tiere erreichten hier 19 Punkte, bemängelt wurden hier u.a. etwas eckige Hinterpartien, leicht aufgeworfene Rückenlinien, etwas schmale oder etwas lose Schulterpartien.

Rassemeisterin wurde mit 386,0 Punkten Sabine Eggerking, ihre Tiere überzeugten durch sehr gute Felle gepaart mit starken Rassemerkmalen und guten Mantelzeichnungen.

Ein 1.0 erzielte hier 97,0 Punkte und wurde mit einem CE ausgezeichnet.

Die Tiere des Vizerassemeisters Werner Moser überzeugten hier ebenfalls durch sehr typische Köpfe und gute Mantelzeichnungen. Auch diese ZG enthielt ein vorzügliches Tier, eine 0,1 die ebenfalls mit einem CE bedacht wurde.

Das Siegertier wiederum zeigte uns Detlef Reinke, eine prima 0,1, die vor allem in Position 3 und 19,5 Punkten herausstach. Seine Sammlung und die der ZGM Kaiser erreichten 385,0 Punkte und folgten auf den Plätzen.

48 Zwergwidder wildfarben-weiß

Auch die wildfarben -weißen Zwergwidder wiesen eine sehr einheitliche Bewertung auf, wenngleich es diesmal an hohen Sammlungsergebnissen fehlte. So lag der Bewertungsspiegel der 12 Zuchtgruppen zwischen 382,0 und 384,5 Punkten beziehungsweise die Einzelbewertungen zwischen 94,5 und 97,5 Punkten. 3 als vorzüglich eingestufte Rassevertreter standen dabei 3 n.b. Tieren gegenüber. Eine deutliche Differenzierung wurde hier in Position 2 durch die Preisrichter Gruppe vorgenommen, hier wurden entsprechend zwischen 17,5 Punkten und 19,5 Punkten vergeben. Eckige Hinterpartien, vorstehende Hüftbeinhöcker, leicht abstehende Zehen, verjüngte Formen bzw. „vorne etwas schmal“ wurde hier mehrfach bemängelt und führten regelmäßig zu Abzügen.

Die Stärken dieses Farbenschlages lagen hier eindeutig in den typischen Köpfen, die in aller Regelmäßigkeit mit voller Punktzahl bedacht wurden.

Über den Titel des Rassemeisters mit 384,5 Punkten konnte sich Frank Bengfort freuen, dessen ausgeglichene Zuchtgruppe neben guter Mantelzeichnung durch gute Rassewerte insbesondere in Position 5 überzeugen konnte. Punktgleicher Rassevizemeister wurde die ZGM Kaiser, deren März Tiere vor einen guten Eindruck im Fellhaar bei ebenfalls gleichmäßiger guter Bewertung in der Mantelzeichnung hinterließen.

Das Siegertier wiederum zeigte uns Stefan Moser, dieser tolle Altrammler stach sowohl in den Rassemerkmalen als auch in Position 2 mit 19,5 Punkten heraus und erzielte 97,5 Punkte.

Leider befand sich in dieser schönen Gruppe von Stefan Moser neben einer weiteren V Häsin auch ein n.b. Tier

Weitere sehr gute Zuchtgruppen präsentierten uns mit 384,0 Punkten Stefan Moser und die ZGM Kaiser mit ihrer zweiten Sammlung.

16 Zwergwidder perlfehfarbig-weiß

Einen grandiosen Auftritt dagegen legten in diesem Jahr die perlfehfarbig-weißen Zwergwidder hin.

Rassemeister mit für diesen Farbenschlag noch nie dagewesenen 388,5 Punkten wurde Andre Hadder, seine Tiere wussten in allen Positionen zu gefallen. Gleichzeitig bedeutete dies die beste Zuchtgruppe aller Mantelschecken auf dieser Vergleichsschau.

Besonders hervorzuheben sind hier sicherlich die starken Felle dieser Tiere – gleich zwei Häsinnen dieser Gruppe erreichten 19,5 Punkte. Auch die März Tiere von Rassevizemeister Stefan Moser konnten sich sehen lassen, gefielen besonders gut im Typ und in Position 6 durch feine Mantelzeichnungen und erreichten sehr starke 387,5 Punkte. Seine zweite Gruppe erreichte 385,5 Punkte.

4 Zwergwidder gelb-weiß

Die 4 Zwergwidder gelb-weiß von Rassemeister Patrick Schneider konnten einen guten Eindruck dieses nach wie vor seltenen Farbenschlags hinterlassen. Alle Tiere erzielten beachtliche 19 Punkte in der Position Fellhaar und erreichten 383,0 Punkte. Künftig besteht noch Potential für die Verbesserung der Farbe, bei der leichte Rußbildung in der Decke und an den Ohren auftrat.

4 Zwergwidder rot-weiß

Die Zuchtgruppe von Gerd Husmann wusste zu gefallen, leider führte eine geschlossene Unterkiefereinfassung in Position 6 bei einem Tier zum Ausschluss, die weiteren Vertreter zeigten gute Ansätze in im Fell und in Position 4 und erzielten 95,0 -96,0 Punkte.

40 Zwergwidder chinchillafarbig-weiß

Die 10 Zuchtgruppen der chinchillafarbig-weißen Zwergwidder sahen ihren Rassemeister mit sehr guten 386,5 Punkten in Rainer Zapf. Seine rahmigen Tiere gefielen durch sehr guten Typ und vorzügliche Köpfe bei gleichmäßig guter Bewertung in der Position 6. Er stellte in dieser Sammlung auch das Siegertier – ein starker Februar 1,0 von 1800g Gewicht und einer Bewertung von 97,0 Punkten bei 19,5 Punkten in Position 2. Eine weitere schöne 0,1, ebenfalls mit vorzüglich beurteilt, errang einen CE. Über den Titel des Vizerassemeisters und 386,0 Punkte durfte sich Elmar Hennicken freuen. Seine einheitliche Zuchtgruppe mit sehr guten Fellträgern enthielt ebenfalls eine als vorzüglich beurteilte Häsin, die mit einem CE ausgezeichnet wurde.

Auf den Plätzen folgte die ZGM Boll mit 385,0 Punkten, deren Tiere auffallend starke Felle aufwies. Die zweite Sammlung von Elmar Hennicken folgte mit 384,5 vor Werner Brumeisel mit 384,0 Punkten.

In der Körperform erreichten hier 18 Tiere 19 Punkte und mehr, dabei führten vereinzelt lose Schultern , schmale Schulterpartien, knochige Rückenlinie oder leicht versteifte Blumenspitzen zu Abzügen. Das Fellhaar zeigte sich in der Breite der Zuchten in guter Struktur bei sehr gutem Zustand, konnten doch 27 der 40 Tiere hier 19 und mehr Punkte erreichen.

Die Rassemerkmale konnten daneben regelmäßig gefallen und rundeten den insgesamt guten Eindruck dieses Farbenschlags ab.

28 Zwergwidder schwarz-weiß

Die 28 ausgestellten schwarz-weißen Vertreter präsentierten sich ebenfalls von guter und sehr ausgeglichener Qualität. Der Bewertungsspiegel der 7 Sammlungen lag zwischen 382,0 und 386,5 Punkten beziehungsweise zwischen 94,5 und 97,0 Punkten, bei 3 V Tieren. In Position 2 erreichten 10 Tiere 19,0 Punkte, hier bestand vereinzelt Kritik durch verjüngte Form bzw. etwas schmale Schulterpartien als auch eckige Hinterpartien, welche zu Abzügen führte.

Im Fellhaar konnte der überwiegende Teil der Tiere punkten, hier erzielten 16 Vertreter 19 Punkte und mehr, 1 Tier sogar 19,5 Punkte. In der Farbe und Zeichnung wurde differenziert und zwischen 13,5 Punkten und 15 Punkten bewertet. Hier wurden unter anderem etwas schwache Unterkiefereinfassungen bemängelt.

Über den Titel des Rassemeisters durfte sich Stefan Holtmann mit sehr guten 386,5 Punkten freuen. Seine April Tiere im Gewichtsrahmen von 1700g überzeugten insbesondere durch sehr ansprechende Felle (4x 19,0) und rassetypische Köpfe (4x 15,0). In dieser ZG befanden sich gleich zwei als vorzüglich bewertete Häsinnen. Ihm folgte Rassevizemeister Carsten Winter mit 385,5 Punkten, dessen Mai Tiere ebenfalls die beschriebenen Stärken in Position 3 und 4 aufwiesen, auch er zeugte dabei eine Häsin, die mit 97,0 Punkten bewertet wurde.

Auf den Plätzen folgte die zweite Sammlung von Carsten Winter und 385,0 Punkten, sowie erneut Stefan Holtmann und 384,5 Punkten.

20 Zwergwidder blau-weiß

Ein ähnlich ausgeglichenes Bild gab es bei den 20 blau-weißen Zwergwiddern zu sehen. Diese wussten besonders in Position 3 durch ansprechendes Fellhaar zu gefallen. Gleich 16 Vertreter erreichten hier 19 Punkte und mehr. Daneben gefielen die Tiere durch ansprechende Mantelscheckung in Position 6, hier wurden mit zwei Ausnahmen 14,5 Punkte und mehr vergeben. In Position 2 erreichten beachtliche 50% der Tiere 19 Punkte.

Das ZG-Niveau lag hier zwischen 382,5 -386,0, die Einzelbewertung zwischen 95,0 und 97,0 Punkten. Ein vorzüglich bewertetes Tier stand dabei einem n.b. Tier gegenüber.

Rassemeister wurde hier ebenfalls Stefan Holtmann mit sehr guten 386,0 Punkten, seine Tiere überzeugten dabei durchweg durch gute Körperformen und ansprechendem Fellhaar, sowie typischen Köpfen. In dieser Sammlung befand sich zugleich ein schöner Mai 1,0, der mit vorzüglich bewertet und mit einem CE bedacht wurde. Vizerassemeister Uwe Rudolph zeigte uns Tiere mit ansprechenden Fellen und der besten Bewertung in Position 6. Ein schöner Altrammler dieser ZG wurde mit hervorragend bewertet und mit einem CE ausgezeichnet. Seine Sammlung erreichte gute 384,5 Punkte.

16 Zwergwidder havannafarbig-weiß

Bei den Zwergwiddern havannafarbig-weiß konnte in diesem Jahr leider kein Rassemeister Titel vergeben werden, da sich leider in allen 4 Zuchtgruppen ein n.b. Tier befand. Dies lag unter anderem an Wamme (2x) und einer zu kurzen Blume. Ansonsten wurden die restlichen Tiere zwischen 95,0 und 97,0 Punkten bewertet und überzeugten regelmäßig im Fellhaar und in der Position 6. Zwei sehr schöne Rassevertreter (jeweils CE-Preis) zeigten uns Stefanie Viehweger mit einer schönen 0,1, die durch gute Körperform, Fell und Kopf überzeugen konnte und 97,0 Punkte erreichte, als auch Carsten Winter mit einem hervorragendem 1,0 mit guter Form und schönem Fellhaar

32 Zwergwidder thüringerfarbig-weiß

Auf mittlerweile gewohnt hohem Niveau in der Spitze des Feldes präsentierten sich erneut die Rassevertreter des thüringerfarbig-weißen Farbenschlags. Die 28 ausgestellten Tiere wurden zwischen 94,5 und 98,0 Punkten bewertet, 7 Tiere wurden dabei mit vorzüglich beurteilt. Die 7 Zuchtgruppen erreichten zwischen 381,5 und 388,0 Punkten.

In der Position 2 erzielten hier 16 Tiere 19 Punkte und mehr, Wünsche gab es dabei vereinzelt nach strafferen Brustfellen und geschlossenen Schultern. Auch im Fellhaar erreichten 50% der Tiere 19 Punkte und mehr, hier führten vereinzelt langes Fell und der Wunsch nach mehr Struktur zu Abzügen.

Rassemeister mit überragenden 388,0 Punkten wurde Wolfgang Tuschling, dessen April und Mai Tiere im Gewichtsrahmen von 1800g überzeugten in allen Positionen, hier waren starke Körperformen, gute Fellhaarstrukturen gepaart mit typischen Rassemerkmalen zu sehen. In dieser Sammlung befand sich auch die Siegerhäsin, die mit 98,0 Punkten bewertet wurde, ein Ausnahmetier bestechend durch prima Typ und Stand bei vorzüglichen Rassemerkmalen.

Vizerassemeister wurde die ZGM Overhage mit ebenfalls herausragenden 387,0 Punkten, deren März Tiere durch sehr gute Formen und Felle (allesamt 19/19) gepaart mit typischen Köpfen zu gefallen wussten, zwei Häsinnen dieser Sammlung erzielten 97,0 Punkte, wobei ein Tier einen CE errang.

Auf den Plätzen folgten die sehr guten Zuchtgruppen von Stefan Krüger mit 386,0 und 385,5 Punkten.

8 Zwergwidder fehfarbig-weiß

Die Zuchtgruppe der Rassemeisterin Katharina Ebertz-Haas erreichte in diesem sehr seltenen und noch jungem Farbenschlag achtbare 380,5 Punkte. Ein ansprechender 1,0 gefiel bereits sehr gut in den Rassemerkmalen und erreichte 96,0 Punkte. Auch die Farbe und Mantelzeichnungen wussten hier bereits zu gefallen. Künftig bieten die Position 2 und 3 Potential zur weiteren Verbesserung dieses aparten Farbenschlags, der sich über weitere Mitstreiter freut.

108 Zwergwidder weiß RA

In diesem durchgezüchteten Farbenschlag und dem großen Konkurrenzfeld hingen die Trauben in der Spitze gewohnt hoch. Innerhalb der 26 ausgestellten Zuchtgruppen wurde dabei deutlich differenziert, was in einem Bewertungsspiegel von 382,0 -388,0 Punkten mündete. Gleiches gilt hier für die Einzelbewertungen der Tiere, welche zwischen 94,0 und 97,5 Punkten lagen.

4 Tiere wurden hier als nicht befriedigend eingestuft, dem standen 16 vorzügliche Rassevertreter (rund 15 %) gegenüber.

In der Position Körperform und Bau erreichten hier nur rund 1/3 der Tiere (31 Stück) 19 Punkte und mehr. Der überwiegende Teil (69 Tiere rund 2/3) wurde zwischen 18,0 und 18,5 Punkten bewertet, 4 Tiere erreichten 17,5 Punkte. Das bestimmende Thema lag hier in den unterschiedlichen Ausprägungen abstehender Hinterlaufzehen, welches hier sehr regelmäßig und in nahezu allen Sammlungen zu lesen war, zu Punktabzügen zwischen 1,0 und 1,5 führte und 3 n.b. Tieren begründete. Dieses in dieser Ausprägung nicht bekannte Phänomen wurde durch die Züchter zwischen den Käfigreihen kontrovers diskutiert. Daneben bot sich ein breites Bild der Kritikpunkte wie etwas aufgeworfene Rückenlinien, etwas abstehende Schenkel, leicht vorstehende Hüftbeinhöcker, eckige Hinterpartien, schmale Schulterpartien, etwas lose Fellhaut oder leicht versteifte Blumenspitzen.

Im Fellhaar erreichten 36% der Tiere 19,0 Punkte und mehr, zwei Tiere stachen mit 19,5 Punkten heraus. Der überwiegende Teil (60 Tiere) wurde mit 18,5 Punkten bewertet, 6 Tiere erhielten hier 18,0 Punkte. Hier wurde regelmäßig etwas wenig Unterhaar, etwas wenig Elastizität, etwas wenig Struktur und teilweise etwas langes und dünnes Fellhaar attestiert.

Die vorzüglichen Rassemerkmale sind und bleiben natürlich das Paradestück der weißen Zwergwidder, bei denen wir neben aller Kritik in Position 2 und 3 reihenweise herausragende Rassevertreter sahen, die hier nahezu verlustpunktfrei blieben.

Rassemeister wurde mit starken 388,0 Punkten Peter Wörtmann, dessen April Tiere ein Gewicht zwischen 1750 und 1850 g aufwiesen und durch vorzügliche Rassemerkmale, bei nur 1,5 Verlustpunkten in der Sammlung, aufwarten konnten. In dieser Zuchtgruppe befand sich auch die Sieger 0,1 eine April Häsin von 1850 g, die neben den besagten vorzüglichen Rassemerkmalen mit 19 Punkten in Körperform und Fell beurteilt wurde.

Die Tiere des Rassevizemeisters Dennis Brandt zeigten ähnliche Vorzüge in den Rassemerkmalen und erzielten herausragende 387,5 Punkte.

Knapp geschlagen landete die Zuchtgruppe von Andreas Wiedemann mit 387,0 Punkten auf Platz 3 , seine März und Mai Tiere gefielen besonders in Position 2. Auf den Plätzen mit ebenfalls sehr guten Zuchtgruppen folgten Sven Bültemeyer (386,5 Punkte) , Dennis Brandt, Herbert Elbers, Klaus Pomper, Andreas Wiedemann ( jeweils 386,0 Punkte) und Kai Düringer mit 385,5 Punkten.

Den Siegerrammler präsentierte und Herbert Elbers, dieser Februar 1,0 mit 97,5 Punkte bewertet , wusste in allen Positionen zu gefallen und erzielte ebenfalls jeweils 19 Punkte in Position 2 und 3.

Über einen Zuchtgruppensieger konnte sich Andreas Wiedemann freuen, dessen März 1,0 ebenfalls 97,5 Punkte bei 19/19 in Position 2 und 3 erreichte.

88 Zwergwidder weiß BlA

Auch die 22 Zuchtgruppen der Zwergwidder weiß BlA konnten in der Spitze vollends überzeugen. Der Bewertungsspiegel lag dabei zwischen 382,5 und 389,0 Punkten bei Einzelbewertungen von 94,5 -97,5 Punkten. Gleich 19 V Tiere (21,5%) zeugen von der hohen Qualität der ausgestellten Tiere, gleichzeitig wurde hier kein n.b. vergeben.

Insbesondere die Rassemerkmale sind das Steckenpferd dieses Farbenschlages, eine Vielzahl der ausgestellten Tiere überzeugte hier vollends durch typische Widderköpfe bei gut getragenen Behängen und glänzender rein weißer Deckfarbe.

Jedoch bleibt nicht zu verhehlen, dass in der Körperform lediglich 30 Tiere mit 19 oder mehr Punkten bewertet wurden. Eckige Hinterpartien sowie knochige Rückenlinien, leicht verjüngte Körperformen, als auch lose Fellhaut führten hier zu Abzügen. Im Fellhaar erreichte mit 44 Tieren 50% der ausgestellten Tiere eine Bewertung von 19 Punkten und mehr. Der Schwerpunkt der Wünsche lag hier bei kürzeren und strukturreicheren Fellen, entsprechend waren hier regelmäßig die Bemerkungen „etwas lang“ oder „etwas wenig Unterhaar“ auf den Bewertungsurkunden zu lesen.

Rassemeister mit sagenhaften 389,0 Punkten wurde auch hier Peter Wörtmann, dessen kräftige 1800g schweren April Tiere allesamt mit vorzüglich beurteilt wurden. Seine Tiere überzeugten durch starke Felle in Kombination mit traumhaften Rassemerkmalen, insbesondere durch typische Köpfe und glänzend weiße Deckfarben. Zwei Tiere, jeweils mit 97,5 Punkten bewertet, erhielten hier einen CE- davon eine 0,1 die mit 19,5Punkten in Position 3 herausstach.

Den Titel des Rassevizemeisters sicherte sich Hartmut Elsner mit ebenfalls herausragenden 387,5 Punkten. Seine kompakten Tiere wiesen einen Gewichtsrahmen von rund 1600g auf und bestachen ebenfalls durch Struktur starke Felle und großartige Rassemerkmale. In seiner Zuchtgruppe fanden sich gleich beide Siegertiere. Während der Sieger 1,0 vor allem positiv mit 19,5 in Position 2 herausstach, konnte die Sieger 0,1 durch ein starkes Fell und 19,5 Punkte in Position 3 aufwarten.

Auf den Plätzen folgten die ebenfalls sehenswerten Zuchtgruppen von Reinhard Neukam, Michael Stumpp, Wolfgang Bauer, Gerd Wilhelm und Helmut Thiery die allesamt herausragende 387,0 Punkte erzielten.

Texte: Timo Möller & Katharina Halter
Fotos: Katharina Halter

Preisträger auf der 37. Widderclub-Vergleichsschau 2022

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