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Oregano/Dost |
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Blüten |
Blätter |
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In der Volksmedizin
wir Oregano = Dost
bei Erkrankungen der Verdauungsorgane, wie Blähungen, Durchfall und
Magenschmerzen, eingesetzt. Dost regt den Appetit an, soll bei
Menstruationsbeschwerden und bei Mund- und Rachenentzündungen
(Schleimhaut) helfen. Dost hat desinfizierende und antibakterielle
Eigenschaften, die besonders bei Husten und Atemswegerkrankungen zum
Tragen kommen.
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Bartflechte enthält
als Bitterstoff Usninsäure. Innerlich dient Usnea barbata als
appetitanregend und auf Grund der Usninsäure, die eine beträchtliche
antibiotische Wirkung auf pathogene Keinme besitzt, bei
Darmerkrankungen, Usninsäure wird nicht resorbiert. Sublingual dient
Usnea barbata zur Resistenzsteigerung bei Erkältungskrankheiten. |
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Wilde Malve wird
eingesetzt bei Katarre der oberen Luftwege, Schleimhautreizungen im
Mund- und Rachenraum sowie im Magen-Darm-Bereich. |
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Mariendistel |
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Blüte u.
Blatt |
Blüte |
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Seit dem Mittelalter
wird die Pflanze für Heilzwecke kultiviert und Paracelsius schrieb schon
in seinem Buch, dass die Pflanze "gegen inwendiges Stechen" sei.
Der Arzt Rademacher hat im 17. Jahrhundert die Pflanze gründlich
untersucht und sie als Leberschutzmittel empfohlen. Als eine der besten
Leberschutzpflanzen hilft sie, jegliche Leberschwäche und - Störung zu
lindern, ja sogar zu beheben. Es wurden auch Erfolge bei Leberzirrhose,
Hepatitis (auch chronisch), erhöhten Bilirubinwerten im Serum,
Appetitmangel und Stauungen in der Krampfadern- und
Hämorrhoidenbehandlung erzielt. Der Wirkstoffkomplex mit Silymarin in der
Mariendistel ist leberstärkend, -entgiftend und -schützend, sowie
gallenfluss- und zirkulationsfördernd. Er vermag sogar neue
Leberzellen zu bilden, was wenige Heilpflanzen vermögen, daher kann er
auch bei Leberschäden, die durch Alkohol oder Lösungsmittel verursacht
wurden, helfen. Sinnvoll ist es, 2-2 mal im Jahr eine Leberschutzkur zu
machen, allein zur Vorbeugung und zur Befreiung von Umweltgiften, die wir
aus Nahrung und Luft zu uns nehmen. Mariendistelsamen können auch über
längere Zeit eingenommen werden, ohne eine Überreizung der Leber
befürchten zu müssen. |
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Die Zwiebel ist reich
an den Vitaminen C und B, Panthothensäure, Nicotinsäure, ferner an
Carotin, Kalium, Calcium, Phosphor, Eisen, Fluor und Schwefel. Sie wird in
der Naturheilkunde zur Förderung der Abgabe von Verdauungssekreten, zur
Anregung der Nierentätigkeit (Wasser- und Stoffwechselproduktausscheidung), wie z. B. Wasser in den Beinen, eingesetzt. Sie wirkt
Blutdrucksenkend und in der Lunge krampf- und schleimlösend. |
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Knoblauch |
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Zwiebeln |
Samen
u. Zehe |
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Knoblauch ist reich an
den Vitaminen A, B1, B2 und C und enthält viel Schwefel. In der
Medizin und der Volksmedizin gilt Knoblauch als vorbeugendes Mittel gegen
Arteriosklerose, hohen Blutdruck, also Risikofaktoren für
Gefäßverkalkung. Knoblauch wirkt keimtötend, bzw. er hemmt das Wachstum von
Bakterien und Pilzen. Er galt als Mittel gegen Darmparasiten
(Madenwürmer) und Darmkatarrh, hilft auch bei Bronchitis, da die stark
riechenden Inhaltsstoffe zu einem großen Teil über die Lunge
ausgeschieden werden, Knoblauch hilft aber auch bei Erkrankungen der
Verdauungsorgane, besonders bei Blähungen durch seine
darmdurchblutungsfördernde und anregende Wirkung auf die
Gallenproduktion.
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Porree |
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Porreelauch |
Porreestangen |
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Lauch wirkt keimtötend
und unterbindet im Darm unerwünschte Fäulnis- und Gärungsprozesse, kann
aber auch zu verstärkten Blähungen führen. Porree reizt die
Verdauungsorgane leicht und führt dadurch zu einer verstärkten
Darmtätigkeit. Lauch ist Vitamin C- haltig und regt die Nierentätigkeit
sowie den Appetit an. |
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Artischocken waren
schon im alten Ägypten als Nähr- und Diätpflanze bekannt. Plinius
beschrieb sie als Nahrung der Reichen. Im Mittelalter wurde die
Heilwirkung der Blätter bekannt und gegen Leberunterfunktion,
Gallenstörung und zur Regenerierung der Verdauungsorgane eingesetzt. Die
Blätter erneuern die Leberzellen und fördern die Fettverdauung. Sie
lindern Leberschwellung und Gelbsucht, steigern die entgiftende Arbeit der
Leber und können Gallensteine verhindern, da der Gallenfluss gefördert
wird. Dieser bewirkt, dass der Cholesterinspiegel gesenkt und das
Blut gereinigt wird. |
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Beifuss wirkt anregend
auf die Verdauung, d.h. er fördert die Bildung von Verdauungssäften. Im
Gegensatz zu anderen verdauungsfördernden Kräutern hilft er nicht nur
Magen und Darm, sondern er unterstützt auch die Bauchspeicheldrüse bei
ihrer Arbeit. Daher kann er leichter Bauchspeichelfunktions- schwäche
eingesetzt werden. |
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Weidenrinde wird
eingesetzt bei fieberhafte
Erkrankungen, rheumatische Beschwerden, Kopfschmerzen. Traditionell
bei Neuralgien, auch inneren Blutungen; in der Volksheilkunde auch bei
Zahnschmerzen, Gicht, Magen-Darm-Beschwerden, Blutungen, Neuralgien, Fussschweiz und zur Wundbehandlung. |
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Quelle:
Infoblatt "Ovator" |
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