Pferdebohne

Blüte

Schote Bohnen
Puffbohne

Blüten

Schoten Bohnen
Ackerbohne

Blüten

Schoten

Bohnen

Ackerbohnen oder Pferdebohnen und Puffbohne sind im Futterwert ziemlich gleich. Die Bohnenkörner sind hoch verdaulich. Allerdings ist das Eiweiß nicht sehr vollwertig. Der Gehalt an Phosphor und Mangan ist hoch. Ackerbohnen werden in der Tierzucht gern zur Deckzeit eingesetzt. Bei Masttieren ist eine günstige Wirkung auf die Fleisch - und Fettqualität feststellbar. Größere Mengen (über 25% der Ration) wirken blähend und stopfend. Bei Jungtieren sollte man bei der Verfütterung von Ackerbohnen Vorsicht walten lassen.


Große Brennnessel

Pflanze mit Samen

Die Große und Kleine Brennnessel sind als Grünfutter in jungem Zustand reich an Eiweiß, Kalzium, Phosphor, Natrium, Eisen und Mangan. Zur Verfütterung empfehlen sich, die Brennnessel leicht anwelken zu lassen, oder, falls dies nicht möglich ist, die gemähten Brennnessel zu klopfen. Mit diesem Klopfen soll die Brennwirkung genommen werden. Brennnesselheu wird gerne gefressen und besitzt einen guten Nährwert.


Bucheckern

Blätter

Eckern Eckern reif

Sind Früchte der Rotbuche. Sie können in geringer Menge durchaus sinnvoll verfüttert werden. Wegen des  Ölgehaltes stellt sich ein guter Fellzustand ein.


Eicheln

Eicheln

Blatt im Herbst

Sind die Früchte verschiedener Eichenarten. Werden grüne Eicheln gepflückt, so verderben sie leicht durch Schimmelbildung. Bei der Verfütterung sollte man sie von der schale befreien. Sie können unter Umständen bei Durchfällen eingesetzt werden, da Eicheln eine stopfende Wirkung ausüben.


Erbsen

Schoten

Peluschken und Felderbsen sind als Futter gleichwertig. Als Grünfutter werden sie von allen Tieren gern genommen, besonders im jungen Stadium bei Beginn der Blüte. Dabei ist der Eiweißgehalt am höchsten. Gegen Ende der Blüte sinkt der Eiweißgehalt, und die Verdaulichkeit nimmt ab. Erbsen enthalten viel Kalzium, Phosphor und Eisen. Verfaulte Blätter sollen allerdings nicht in der Ration enthalten sein, da diese von Pflanzenkrankheiten befallen sein können. Ein großer Anteil derartig verdorbener Blätter führt zu Krankheitserscheinungen.

Erbsenstroh kann durchaus Heu ersetzen. Erbsenkörner können geschrotet verfüttert werden. Der Anteil in der Ration sollte jedoch nicht mehr als 10% betragen.

Gartenbohne oder Buschbohne

Grün Gelb

Als Futtermittel fallen an:

das grüne Kraut aus der Pflückernte

Bohnenstroh und Bohnenhülsen bei der Körnerernte

Bohnenschalen beim Schälen und

Körner.

Grünes Bohnenkraut aus der Pflückernte hat einen guten Nährwert und wird gern gefressen. Bohnenstroh und Bohnenhülsen können im Futterwert etwa das Niveau eines mittleren Wiesenheues erreichen. Bohnensamen sind eiweißreich, besitzen viele Stärke, aber wenig Fett. Die Verfütterung ist an alle Tiere möglich, vorausgesetzt, dass der Giftstoff Phasin durch Kochen oder einstündiges Erhitzen der Bohnen auf 75 Grad C zerstört ist.


Gerste

Ähren

Ähren am Halm Gerstenkörner

Wird als Grünfutter nur bis zum Schossen einsetzbar sein. Mit dem Herausschieben der scharfzahnigen Grannen muss die Verfütterung eingestellt werden. Allgemein kann zur Gerste gesagt werden, das sie die Fleischqualität verbessert. Häufig wird Gerstenstroh zur Verfütterung benutzt, wobei dem Wintergerstenstroh das Sommergerstenstroh vorzuziehen ist, da es weicher und Nährstoffreicher ist. Gerstenspreu gehört nicht in den Futtertrog. der Nährwert von Gerstenkörnern ist von der Kornausbildung abhängig. Beim Kauf ist daher auf eine möglichst vollständige Ausbildung des Kornes zu achten, da sonst der Nährwert nicht gegeben ist. Der Gehalt an Kalzium und Kobalt ist niedrig, während Phosphor und Eisen stark vertreten sind. Fressen die Kaninchen ganze Körner, so sollte man sich das Schroten ersparen. Bei der Verabreichung von Weichfutter ist aber ohne Schrotung nicht auszukommen. Uns ist allen bekannt, dass aus Gerste Bier gebraut wird. Zur Herstellung von Malz werden die Gerstenkörner angekeimt, gedampft und danach die Malzkeime getrennt. Die Malzkeime stellen ein gutes Futtermittel dar, wenn sie eine helle Farbe aufweisen und angenehm riechen. Der Futterwert guter Malzkeime ist hoch, ebenso die Gehalte an Phosphor, Eisen und Zink. Malzkeime können insbesondere an Jungtiere mit gutem Erfolg verfüttert werden. Wenn die Tiere an Biertreber gewöhnt werden, so können Kaninchen durchaus Biertreber fressen. Sie stellen ein wertvolles Futtermittel dar, welches wegen des hohen Wassergehaltes allerdings leicht verderblich ist. Man verfüttert Biertreber deshalb besser warm.


Gerste

Ähren

Ähren am Halm Gerstenkörner

Wird als Grünfutter nur bis zum Schossen einsetzbar sein. Mit dem Herausschieben der scharfzahnigen Grannen muss die Verfütterung eingestellt werden. Allgemein kann zur Gerste gesagt werden, das sie die Fleischqualität verbessert. Häufig wird Gerstenstroh zur Verfütterung benutzt, wobei dem Wintergerstenstroh das Sommergerstenstroh vorzuziehen ist, da es weicher und Nährstoffreicher ist. Gerstenspreu gehört nicht in den Futtertrog. der Nährwert von Gerstenkörnern ist von der Kornausbildung abhängig. Beim Kauf ist daher auf eine möglichst vollständige Ausbildung des Kornes zu achten, da sonst der Nährwert nicht gegeben ist. Der Gehalt an Kalzium und Kobalt ist niedrig, während Phosphor und Eisen stark vertreten sind. Fressen die Kaninchen ganze Körner, so sollte man sich das Schroten ersparen. Bei der Verabreichung von Weichfutter ist aber ohne Schrotung nicht auszukommen. Uns ist allen bekannt, dass aus Gerste Bier gebraut wird. Zur Herstellung von Malz werden die Gerstenkörner angekeimt, gedampft und danach die Malzkeime getrennt. Die Malzkeime stellen ein gutes Futtermittel dar, wenn sie eine helle Farbe aufweisen und angenehm riechen. Der Futterwert guter Malzkeime ist hoch, ebenso die Gehalte an Phosphor, Eisen und Zink. Malzkeime können insbesondere an Jungtiere mit gutem Erfolg verfüttert werden. Wenn die Tiere an Biertreber gewöhnt werden, so können Kaninchen durchaus Biertreber fressen. Sie stellen ein wertvolles Futtermittel dar, welches wegen des hohen Wassergehaltes allerdings leicht verderblich ist. Man verfüttert Biertreber deshalb besser warm.


Hafer

Ähren

Am Halm Haferkörner

Es gibt zwei Gruppen - Gelb - und Weißhafer, die sich im Futterwert kaum unterscheiden. Als Grünfutter sollte Hafer möglichst nur bis zur Milchreife der Körner verfüttert werden. Zur Verbesserung des Futterwertes wird der zur Grünfütterung bestimmte Hafer meistens im Gemenge mit Ackerbohnen, Erbsen und Wicken angesät. Haferstroh wird gleichfalls gern verfüttert. Haferkörner sind ein ausgezeichnetes Futtermittel für alle Tiere, besonders für Jungtiere, da sie viel Phosphor, Eisen und Mangan enthalten. Auf den Verdauungsapparat übt der Hafer einen günstigen Einfluss aus. Auch bei Deckunlust kann u. U. mit erhöhten Hafergaben eine Besserung erzielt werden. Gleichfalls gut geeignet sind Haferfutterflocken. Der Nährwert dieser Futterflocken ist höher, da vor dem Walzen das Korn von dem Spelz getrennt wird.


Hirse

Blütenstand Am Halm

Kolben Kerne

Es gibt eine große Anzahl von Hirsearten, die als Futtermittel (grün oder als Körner) benutzt werden oder benutzt werden können. Es ist zu unterscheiden in Rispenhirse, Kolben - oder Borstenhirse, Mohren - oder Sorgumhirse, Negerhirse oder Kerzenhirse. Hirsegrünfutter wird von den Tieren gern gefressen, denn es verhältnismäßig viel Blätter. Die ziemlich spät verholzenden Stengel enthalten mehr oder weniger große Mengen Zucker, die den süßen Geschmack bedingen.


Kastanien

Unreif Reif

Kastanien Blatt

In geschälter Form können Kastanien durchaus ein wertvolles Futtermittel darstellen. Wegen ihres Gehaltes an Bitterstoffen werden sie aber nicht gern aufgenommen.


Kürbis

Frucht

Auf Komposthaufen und ähnlichen werden werden von Hobbygärtnern gern Kürbisse angebaut, allerdings nicht selbst gern gegessen. Diesen Umstand kann man umgehen, indem der Kürbis an Tiere verfüttert wird. Bei Gewöhnung fressen die Tiere den Kürbis einwandfrei, nur sollte der Anteil in der Ration nicht zu hoch sein.


Landsberger Gemenge

Inkarnatklee

Wicken Weidelgras

Ist ein wertvolles Grünfutter und eignet sich hervorragend für die Kaninchenfütterung. Es setzt sich zusammen aus Weidelgras, Zottelwicke und Inkarnatklee.


Leinen / Flachs

Flachspflanze Blüte

Bei der Gewinnung von Leinöl fallen als Futtermittel Leinkuchen, Leinexpeller und Leinextraktionsschrot an. Dies sind wertvolle Futtermittel. Sie wirken diätisch günstig auf den Verdauungstrakt und den Gesamtstoffwechsel ein. Eine Verfütterung von Leinsamen in geringer Menge ist bei Unpäßlichkeit der Tiere angebracht. Das Fell weist bei der Verfütterung von Leinsaat einen satten Glanz auf.


Luzerner

Gras

Blüten Blüten

Die Luzerne ist in der Tierfütterung allgemein als Königin der Futterpflanzen bekannt. Ihre Ertragsfähigkeit ist sehr hoch und sie kann drei Schnitte und unter Umständen auch 4 Schnitte je Jahr liefern. Sie wächst selbst auf relativ sandigen Böden, vorausgesetzt, dass ein entsprechender hoher Kalkgehalt vorhanden ist und das Klima ihr zusagt. Luzerne enthält relativ viel Eiweiß. Luzerneheu ist in seinem Futterwert von Schnittzeit und der Trocknung abhängig. Ideal ist für unsere Verhältnisse die Reutertrocknung. Dabei sind die geringsten Bröckelverluste festzustellen.

 Luzernegrünmehl ist ein wesentlicher Bestandteil des Kaninchenfertigfutters. Als Unterschied zum Grünmehl ist das Luzerne - Heumehl aufzuführen, welches eine geringere Qualität aufweist.


Mangold

Harter roter Stiel Weiches Blatt

Von dieser Pflanze werden praktisch nur die wasserreichen Blätter verfüttert. Der Nährwert entspricht dem der Futterrübenblätter.


Ölrettich

Schoten Blüten

Wird zur Grünfuttergewinnung angebaut. Trotz des Gehaltes an Senföl werden die grünen Pflanzen gern aufgenommen.


Phazelia oder Bienenfreund

Feld Blüten

Diese Pflanze stammt aus Kalifornien und ist insbesondere als Bienenweidepflanze bekannt. Trotz der behaarten Blätter wird sie relativ gern gefressen. Das Heu wird von den Tieren allerdings verschmäht.


Raps

Feld Blüten

Der Futterraps eignet sich insbesondere für den Zwischenfruchtanbau. Das Grünfutter wird von den Kaninchen gern gefressen. Allerdings sollte die Menge in der Ration nicht zu hoch liegen (25 v. H.). der raps hat den Vorzug, in relativ kurzer Zeit, auch noch in der ungünstigen Jahrezeit, einen hohen Massenertrag zu liefern.


Roggen

Korn u. Ähren

Am Halm Körner

Roggen wird mitunter auch grün verfuttert, obwohl sein Nutzen dabei nicht groß ist. Der Ertrag ist allerdings je Flächeneinheit sehr groß. Man sollte ihn nur vor dem Schossen füttern, und das heißt, innerhalb von 8 bis 10 Tagen. Roggenkörner werden nicht gern gefressen und auch die entsprechenden Mühlenprodukte wie Roggenschälkleie oder Roggenkleie werden nur ungern aufgenommen.


Zuckerrübe

links Gehaltsrübe rechts Futterrübe

links Kohlrübe rechts versch. Rüben

links Möhren rechts   Rote Beete

Unter Rüben fallen folgende Futtermittel: Zuckerrüben, Futterzuckerrüben, Rote Beete, gehaltvolle Futterrüben, Möhren, Kohlrüben, Stoppelrüben.

Entsprechend der vorgenannten Reihenfolge sinkt auch der Futterwert. Die Zuckerrüben weisen den höchsten Gehalt und die Stoppelrüben den niedrigsten Gehalt auf. Die Zuckerrüben können mir Erfolg in der Fütterung eingesetzt werden. Es ist allerdings auf eine langsame Gewöhnung der Tiere zu achten. Bei der Überfütterung kommt es relativ leicht zu einem Durchfall. Von der Futterrübe können noch die Rübenblätter und auch die Rübenköpfe mit Erfolg in die Fütterung einbezogen werden. Futterrüben sind insbesondere ein gern gefressenes Saftfuttermittel. Wegen des starken Wassergehaltes kann leicht eine Entmineralisierung des Tierkörpers auftreten. Bei der Futterration ist daher auf die entsprechenden Gehalte an Eisen, Kalzium, Phosphor und Magnesium zu achten, eventuell ist Futterkalk zu verabreichen. Trotzdem ist die Futterrübe ein wertvolles diätisches Futter, welches positiv auf die Verdauung und den Stoffwechsel wirkt. Beim Anbau sollte man den sogenannten Gehaltsrüben den Vorzug geben. Hierbei besteht die Möglichkeit, mehr Nährwerte auf der gleichen Bodenfläche zu erzeugen. den in etwa gleichen Nährstoffgehalt wie die sogenannten Massenrüben weisen die Kohlrüben auf. Ich betone dies ausdrücklich, da in Züchterkreisen immer wieder von dem hohen Gehalt bzw. dem hohen Nährwert der Kohlrübe gesprochen wird. Ob im Anbau der Kohlrübe oder der Vorzug zu geben ist, hängt allein von Bodenart und Klima ab. Da in der Regel im Hausgarten relativ viel Kohl angebaut wird, sollte man auf die echten Rüben ausweichen. Die Möhre, Futtermöhre, Mohrrübe oder gelbe Rübe wird in verschiedenen Formen angebaut. Als Pferdemöhre wird allgemein die weiße Futtermöhre bezeichnet. Grundsätzlich sollte man die gelbgefärbten Sorten vorziehen, da sie einen höheren Karotingehalt besitzen. Möhren haben eine hervorragende diätische Wirkung und eignen sich insbesondere zur Verfütterung während der Hauptwachstumszeit oder bei erhöhter Beanspruchung der Tiere (Deckzeit, Wurfzeit, Aufzucht). Wer die Möglichkeit hat, Möhren zu verfüttern, sollte dies unbedingt tun. Die Tiere danken es bestimmt. Meist kann man sie nur in geringen Mengen verfüttern. Auch das Mohrrübenkraut bzw. Möhrenkraut kann frisch verfüttert werden. Auch ihm wird eine gute diätische Wirkung zugeschrieben. Überschätzt wird oft der Wert der Roten Beete. Der intensive rote Farbstoff ist kein Karotin, also weder eine Vitaminwirksamkeit noch einen sonstigen vorteilhaften Einfluss. Der Flächenertrag ist relativ gering und deshalb spielt die Rote Beete bei der Verfütterung auch nur eine geringe Rolle.

Die Stoppelrübe, Herbstrübe, Weiße Rübe, Wasserrübe, ist die wasserreichste Rübe und hat den geringsten Nährstoffgehalt aller Rüben. Am besten ist die Verfütterung der Rüben mit Blatt, was ein recht brauchbares Saftfutter darstellt.


Senf

Blüte u. Schote

Am Stengel

Körner

Weißer Senf wird gelegentlich als Grünfutter angebaut, da er relativ schnellwüchsig ist. Wegen seines Gehaltes an Senf Öl, der mit zunehmendem Alter gleichfalls zunimmt, wird er im späteren Stadium von den Tieren ungern aufgenommen.


Seradella

Blüte Pflanze

Diese Futterpflanze wächst vornehmlich auf leichten, sandigen Böden und ist bei der Fütterung als sehr wertvoll einzustufen. Die Verfütterung erfolgt bei Blühbeginn und kann bis zur Bildung der Schoten fortgesetzt werden. Als Grünfutter kann Serradella bis zur Sättigung der Tiere verabreicht werden.


Soja

Blätter Blüten

Schoten Kerne

Gewöhnlich erhalten wir Soja als so genanntes Sojaschrot im Handel. Sojaschrot ist sehr eiweißreich und überhaupt eines der besten Eiweiß - Futtermittel. Es enthält viele Mineralstoffe in ausreichender Menge. Auch vom Geschmack her wird Sojaschrot gern aufgenommen. Ein Anbau lohnt sich bei uns kaum, wir greifen besser auf bereits extrahierte bzw. getoastete Schrote zurück. Speziell in der Zeit hohen Eiweißbedarfes kann das Sojaschrot mit Erfolg eingesetzt werden. Erhöhter Eiweißbedarf ist vor allem während der Tragezeit, des Wachstums - und der Säugezeit vorhanden.


Sonnenblumen

Kerne

Blüte Mit Blättern

Von den Sonnenblumen verfüttern wir meist nur den Samen, um ein glänzenderes Haarkleid beim Kaninchen zu erreichen. Die Ursache für diesen Glanz liegt in dem hohen Fettgehalt der Sonnenblumenkerne begründet. Als Grünfutter spielt die Sonneblume kaum eine Rolle, da sie nur kurze Zeit nutzbringend verfüttert werden kann. 


Spörgel

Mit Blüten

Diese Futterpflanze wir relativ selten angebaut, da der Flächenertrag nicht sehr hoch ist. Als Futtermittel ist der Spörgel zu den wertvollen Pflanzen zu zählen. Er ist erfolgreich bis zum Ende der Blüte zu verfüttern und wird von allen Tieren gern gefressen.


Tapioka oder Manioka

Knollen Kassavestrauch

Es sind die Knollen des tropischen Kassavestrauches. Die rohen Knollen sind bei uns kaum im Handel und wir erhalten Tapioka praktisch nur als sogenanntes Tapiokamehl. Diese Mehl ist hoch verdaulich und sehr kohlehydrat reich. der Mineralstoffgehalt ist niedrig. Zu Mastzwecken ist es hervorragend geeignet, während es für Zuchttiere nicht angebracht ist.


Knochenfuttermehl

Es handelt sich hier um ein reines Mineralstofffuttermittel, welches aus Knochen hergestellt wird.


Trester

Aus Obst

Es handelt sich hier um ein reines Mineralstofffuttermittel, welches aus Knochen hergestellt wird.


Weizen

Ähren u. Korn

Auf dem Halm Körner

Als Grünfutter ist die Verfütterung des Weizens nicht zu empfehlen, da er zu wenig Masse hergibt. Weizenstroh ist von allen Stroharten das nährstoffärmste und härteste. Weizenkörner sind dagegen ein ausgezeichnetes Futtermittel. Wegen des guten Futterwertes sollte man bei der Verfütterung Vorsicht walten lassen. Als diätisch sehr wertvoll ist die Weizenkleie einzustufen, insbesondere bei Unpässlichkeiten im Verdauungstrakt.


Wicken

Futterwicke

Sommerwicke Winterwicke

Zur Kultur kommen nur Sommerwicke (Saat - oder Futterwicke) und die Winterwicke, auch Zottelwicke genannt. Beide Wickenarten sind als Futterpflanzen einwandfrei zu verfüttern. Wicken liefern relativ hohe Massenerträge.


Löwenzahn

Blüten u. Blatt

Blütenstand Blatt
Der Futterwert von Löwenzahn wird häufig überschätzt. Trotzdem ist er für unsere Tiere ein sehr gut geeignetes, frühes Futtermittel, welches die Mineralstoffe Kalzium, Magnesium, Phosphor, in hohen Maße enthält.

Süßlupinen

In weiß In gelb

Zur Fütterung können nur die so genannten Süßlupinen eingesetzt werden. Sie werden gern gefressen. Durch die Farbenpracht der Süßlupinen kann man im Garten praktisch ein Blumenbeet zur Tierfütterung heranziehen. Grüne Lupinen sind ein ausgesprochenes Eiweißfutter.

Quelle:
Kaninchenreport, Ausgabe 1977
Lehrschrift des LV - Rheinland
4. Informationsbroschüre für die Freunde der Widderzucht

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